Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende und gut recherchierte Geschichte der Schiffbaubemühungen der Maritime Administration während des Zweiten Weltkriegs, wobei der Schwerpunkt auf den Programmen Liberty und Victory Ship liegt. Es enthält detaillierte Berichte über die Herausforderungen, die sich stellten, die beteiligten Schlüsselfiguren und die allgemeinen Auswirkungen auf die maritime Industrie.
Vorteile:Gründlich recherchiert, umfassend im Detail, ein hervorragendes Nachschlagewerk für Schiffsliebhaber und Historiker, mit wertvollen Diagrammen und Zahlen, gut geschrieben und verbindlich, bietet Einblicke in die Arbeitsproduktivität und das Werftmanagement, gelobt für Genauigkeit und Tiefe.
Nachteile:Umfangreiche Details können für Gelegenheitsleser überwältigend sein, insbesondere für diejenigen, die einen breiteren Überblick suchen; nicht geeignet für ein nicht-akademisches Publikum oder diejenigen, die kein großes Interesse an Industriegeschichte haben.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
Ships for Victory: A History of Shipbuilding Under the U.S. Maritime Commission in World War II
Während des Zweiten Weltkriegs stellte die amerikanische Schiffbauindustrie, die von der U.S.
Maritime Commission mobilisiert wurde, Produktionsrekorde auf, die bis heute unerreicht sind. Angesichts der gewaltigen Aufgabe, Schiffe schneller zu bauen, als sie versenkt wurden, fanden die Schiffbauunternehmen im ganzen Land neue Wege zur Steigerung ihrer Effizienz und ihres Produktionsumfangs.
Es wurden riesige neue Werften gebaut, 640.000 Arbeitskräfte beschäftigt und über 55 Millionen Tonnen Tragfähigkeit an Hochseeschiffen ausgeliefert, darunter die berühmten Schiffe Liberty und Victory. Das 1951 erstmals veröffentlichte Buch Ships for Victory beschreibt dieses bemerkenswerte Kriegsprogramm in aller Ausführlichkeit: die Entwicklung revolutionärer Konstruktionsmethoden, die Umwälzungen im Management, die Vergabe von Aufträgen und die Zuteilung von Stahl und anderen Materialien, die Rekrutierung, Ausbildung, Unterbringung und gewerkschaftlichen Aktivitäten der Arbeiter, die Krisen, Verwirrungen und Skandale, die sich ergaben, und die Rolle des Schiffbaus im Rahmen der gesamten Kriegsanstrengungen.