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Bluster: Donald Trump's War on Terror
Der Kampf gegen den Terrorismus war eines der wichtigsten Wahlversprechen von Donald Trump. Aber es ist nicht einfach, Donald Trumps Krieg gegen den Terror zu verstehen. Ist das alles nur Getöse, um seine Basis zu mobilisieren, oder stellt es eine echte Veränderung gegenüber früheren Regierungen dar?
Seit Trumps Amtsantritt ist die amerikanische Terrorismusbekämpfung militaristischer geworden und weniger an den Ursachen und Folgen interessiert. Die Beziehungen zu ausländischen Partnern haben sich verschlechtert, und Rechtsextremisten fühlen sich mächtig und ermutigt. Der wichtigste Paradigmenwechsel - die Verquickung von Terrorismus, Einwanderung und Islam - hat nicht nur zu kostspieligen Fehlschlägen wie dem „Muslim Ban“ geführt, sondern auch das Vertrauen der Einwanderergemeinschaften und den Multikulturalismus in den USA untergraben.
In „Bluster“ bewertet Peter Neumann Trumps Ansatz zur Terrorismusbekämpfung und argumentiert, dass sein Krieg gegen den Terror kurzfristig stark und mächtig aussieht, aber auf lange Sicht Schaden anrichten wird. Der Präsident hat es nicht nur versäumt, einen strategischen Rahmen für die Bekämpfung des Terrorismus zu schaffen; sein gesamter Ansatz hat die Welt unsicherer gemacht und Amerikas größtes „Soft Power“-Vermögen untergraben - die Idee von Amerika selbst.