Bewertung:

Das Buch bietet eine gründliche und detaillierte Darstellung der Schlacht um Hongkong während des Zweiten Weltkriegs und hebt den Heldenmut der Commonwealth-Truppen und die Komplexität des Konflikts hervor. Es ist gut recherchiert und stellt persönliche Geschichten neben strategischen Übersichten dar, was es sowohl zu einer historischen Erzählung als auch zu einem Schlachtfeldführer macht. Der Autor, Philip Cracknell, nutzt archäologische Beweise und seine genaue Kenntnis des Geländes, um die Erzählung zu bereichern. Manche Leser werden jedoch die Detailtiefe des Buches als überwältigend und den Schreibstil bisweilen als schwer verständlich empfinden.
Vorteile:Umfangreiche Recherchen, fesselnde Erzählungen, persönliche Berichte von Soldaten, detaillierte Karten und Fotos, eine gute Mischung aus Militärgeschichte und persönlichen Geschichten, ein informativer Schlachtfeldführer, der den Heldenmut während der Schlacht hervorhebt.
Nachteile:Der Schreibstil kann für Gelegenheitsleser dicht und unübersichtlich sein, es mangelt an Charakterentwicklung, einige Behauptungen werden nicht durch eindeutige Verweise gestützt, und die Karten könnten leichter zu lesen sein.
(basierend auf 24 Leserbewertungen)
Battle for Hong Kong, December 1941
Am selben Tag wie der Angriff auf Pearl Harbor griffen die Streitkräfte des japanischen Kaiserreichs ohne Vorwarnung die britische Kronkolonie Hongkong an. Philip Cracknell schildert auf der Grundlage von Recherchen die Schlacht um Hongkong im Jahr 1941, die am 8.
Dezember begann und drei Wochen lang bis zur Kapitulation am Weihnachtstag 1941 andauerte. Hongkong war zu einer strategischen Belastung geworden, zu einem isolierten Außenposten. Es sollte geopfert werden, aber nicht kampflos.
Die wichtigsten Prioritäten für die Briten in Asien waren Malaya und Singapur.
Die Kronkolonie wurde tapfer verteidigt, aber es war ein Kampf gegen eine überwältigende Übermacht. Da der Autor 30 Jahre lang in Hongkong gelebt hat, kennt er jeden Zentimeter des Geländes.
Er stellt einige Annahmen in Frage, z. B. den Verbleib von „A“ Coy, Winnipeg Grenadiers am 19.
Dezember, als die Kompanie bei einem kämpferischen Rückzug vernichtet wurde. Was genau geschah, und wo fanden die Kämpfe statt? Man kann noch viele Beweise in Form von Bunkern, Geschützbatterien und Waffengruben sehen. Kugeln und andere Überreste können noch immer auf dem Boden liegen.
Bei den verteidigenden Truppen handelte es sich hauptsächlich um Briten, Kanadier, Inder und Hongkong-Chinesen. Dutzende wurden massakriert, darunter mehr als 50 Angehörige der Johanniter - ein düsterer Hinweis auf die Hölle des darauf folgenden Pazifikkriegs.
In den folgenden fast vier Jahren der Besatzung wurden schätzungsweise 10.000 Zivilisten in Hongkong hingerichtet. Der Kampf um Hongkong ist eine Geschichte, die es verdient, besser bekannt zu werden.