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Bad News Travels Fast: The Telegraph, Libel, and Press Freedom in the Progressive Era
Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts übermittelten amerikanische Journalisten Nachrichten per Telegraf ins ganze Land. Doch was geschah, wenn diese Geschichten nicht der Wahrheit entsprachen? In Bad News Travels Fast untersucht Patrick C.
File eine Reihe von Verleumdungsklagen einer Handvoll von Klägern - darunter Prominente, Geschäftsleute und Annie Oakley -, die Zeitungen im ganzen Land wegen der Veröffentlichung falscher Nachrichten verklagten. Anhand dieser Fälle zeigt File, wie Recht und Technologie ineinandergriffen und die Debatten über Ruf, Privatsphäre und die akzeptablen Grenzen des Journalismus beeinflussten.
Diese weitgehend vergessene Ära in der Entwicklung des amerikanischen Verleumdungsrechts bietet einen entscheidenden historischen Kontext für die heutigen Debatten über die Nachrichtenmedien, den öffentlichen Diskurs und die Rolle einer freien Presse. File argumentiert, dass das juristische Denken rund um diese Fälle den Grundstein für die freundlicheren Verleumdungsstandards legte, die die Presse heute genießt, und dazu beitrug, die heutigen Regelungen der Pressefreiheit inmitten der Versprechen und Gefahren der Hochgeschwindigkeitskommunikationstechnologie zu etablieren.