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Veils, Turbans, and Islamic Reform in Northern Nigeria
Schleier, Turbane und die islamische Reform in Nordnigeria erzählt die Geschichte der islamischen Reform aus der Perspektive von Kleidung, Textilproduktion, Handel und Pilgerfahrt in den letzten 200 Jahren.
Als islamische Reformer versuchten, gesellschaftliche Probleme wie Armut, Ungleichheit, Unwissenheit, Arbeitslosigkeit, Verschwendung und Korruption anzugehen, nutzten sie Textilien als Mittel, um ihre religiösen Standpunkte zu diesen Problemen zum Ausdruck zu bringen. Nordnigeria, die Heimat des frühen Indigohandels und später einer florierenden Textilindustrie, war ein Zentrum für islamische Praktiken und ein Ort, an dem alles, vom Hidschab der Frauen bis hin zu Turbanen, Knöpfen, Reißverschlüssen, kurzen Hosen und Militäruniformen, eine Aussage zum Islam macht.
Elisha P. Renne argumentiert, dass die Kenntnis der materiellen Unterschiede, der religiösen Ideologie und der politischen und wirtschaftlichen Kontexte, aus denen die verschiedenen islamischen Reformgruppen hervorgegangen sind, wichtig ist, um zu verstehen, wie die Menschen in Nordnigeria weiterhin nach einer angemessenen islamischen Lebensweise in der Welt suchen und wie sie sich ihre Zukunft vorstellen - spirituell, wirtschaftlich, politisch und ökologisch.