Bewertung:

Trolling with the Fisher King von Paul A. Pines ist eine vielschichtige Erforschung der Legende des Fischerkönigs, die persönliche Erzählungen, Mythologie und psychologische Erkenntnisse miteinander verbindet. Das Buch befasst sich mit Themen der Heilung und des Verständnisses des menschlichen Zustands und konzentriert sich dabei besonders auf Männlichkeit und Trauma. Die Leser loben die Tiefe und die emotionale Resonanz des Buches, bemerken aber auch gelegentliche Verwirrung über metaphorische Anwendungen und eine komplexe Erzählstruktur.
Vorteile:Reichhaltiger und vielschichtiger Schreibstil, tiefe persönliche Erzählung, verwoben mit Mythologie und Psychologie, zugänglich für diejenigen, die mit verschiedenen intellektuellen Konzepten vertraut sind, fördert das Verständnis für persönliche und kollektive Wunden, aufschlussreiche Erkundung zeitgenössischer Themen.
Nachteile:Einige Leser werden die Verwendung von Metaphern verwirrend finden, antike Vergleiche können wie eine Ausdehnung erscheinen, und die Komplexität der Erzählung kann für einige eine Herausforderung sein.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Trolling with the Fisher King: Reimagining the Wound
Das Trolling mit dem Fischerkönig begann mit der Faszination des Autors für Amfortas in Wolfram von Eschenbachs Parzival, dessen Aufgabe es war, den Heiligen Gral zu schützen, das Gefäß, das Leiden und Liebe vereint, seine unvermeidliche Ablenkung durch die äußere Welt und der anschließende Verrat an der Mission, nachdem er im Kampf eine Wunde erlitten hatte, die nicht heilen wollte.
Paul Pines verwendet die Werkzeuge, die Jung in seiner Auseinandersetzung mit dem Unbewussten im Roten Buch einsetzte, und sammelt symbolische Muster und interdisziplinäre Verbindungen, um seine persönlichen Erfahrungen und das, was er in der Welt in und um ihn herum findet, zu hinterfragen. Als Fischer/Seemann, der mit Kriegsgebieten und Ödland in Vietnam und der Bowery in Berührung kam, als Dichter/Therapeut, der mit seinen eigenen Wunden und denen anderer gearbeitet hat, glaubt der Autor Paul Pines, dass die Verwundung des Fischerkönigs als eine Funktion verstanden werden kann, die zu unserem Zustand nach dem Internet an der Grenze zwischen Überleben und Aussterben spricht.