Bewertung:

Das Buch wird allgemein positiv aufgenommen, insbesondere wegen seiner umfassenden Einblicke in das Leben und die Arbeit des Musikers. Die Leser schätzen die Qualität des Schreibens, die Tiefe der Interviews und die fesselnde Erzählung. Mehrere Rezensenten weisen jedoch auf erhebliche Bearbeitungsfehler hin, die die Gesamtqualität des Buches beeinträchtigen.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben
⬤ fesselnde Erzählung
⬤ reich an Interviews
⬤ gibt einen guten Einblick in das Leben und den Charakter des Musikers
⬤ spricht Jazz-Fans an
⬤ deckt persönliche und berufliche Aspekte gründlich ab.
Zahlreiche redaktionelle Fehler, darunter Rechtschreibfehler und Ungenauigkeiten bei historischen Details; einige Leser vermissten eine tiefgehende musikalische Analyse.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Castles Made of Sound: The Story of Gil Evans
Gil Evans wurde einst von Miles Davis als "der größte Musiker der Welt" bezeichnet, und doch ist er einer der am wenigsten bekannten und am meisten unterschätzten Innovatoren des Jazz geblieben. Von Generationen von Musikern verehrt, schuf Evans einen einzigartigen Sound, der sich von so unterschiedlichen Inspirationen wie Duke Ellington, Claude Debussy, Charlie Parker, Cecil Taylor und Jimi Hendrix inspirieren ließ.
Gil Evans, der vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Miles Davis auf Alben wie Birth of the Cool und Sketches of Spain bekannt wurde, sicherte sich mit seinen atemberaubenden Orchesterarrangements einen wichtigen Platz in der Geschichte des modernen Jazz. In dieser umfassenden Biografie über den Arrangeur, Komponisten, Orchestrator und Bandleader werden Evans' Leben und Werk kritisch beleuchtet.
Hicock zeichnet Evans' frühe Arbeit mit Swing, Bebop und Cool Jazz (den er mitbegründet hat) nach, untersucht seine bahnbrechende Arbeit mit Miles Davis, wirft ein neues Licht auf seine Innovationen in den 1960er und 70er Jahren und erzählt von seiner großen letzten Blütezeit in den 1980er Jahren. Dieses Porträt eines stillen Innovators und geliebten Freigeistes, das sich auf mehr als siebzig exklusive Interviews stützt und in dem viele von Evans' Musikerkollegen zu Wort kommen, wird ihm seinen rechtmäßigen Platz in der Jazzgeschichte zurückgeben.