Schmutzige Worte und schmutzige Bilder: Film und der erste Verfassungszusatz

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Schmutzige Worte und schmutzige Bilder: Film und der erste Verfassungszusatz (Jeremy Geltzer)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Dirty Words and Filthy Pictures von Jeremy Geltzer ist ein informatives und fesselndes Buch, das die Geschichte der Zensur in Filmen erforscht und sich dabei auf die juristischen Auseinandersetzungen konzentriert, die explizitere Inhalte im Kino erlaubten. Das Buch ist zwar akademisch orientiert und eignet sich vielleicht nicht für die gelegentliche Lektüre, bietet aber eine anschauliche Darstellung der Filmgeschichte und der Entwicklung der Zensurgesetze in den USA. Das Buch richtet sich an Filmliebhaber und an alle, die sich für die Meinungsfreiheit interessieren.

Vorteile:

Klar und prägnant geschrieben, fesselnd erzählt, gut recherchierte Geschichte, voller schillernder Charaktere und fesselnder Anekdoten, unverzichtbar für Filmliebhaber und Studenten, informativ über rechtliche Aspekte der Zensur und der Meinungsfreiheit.

Nachteile:

Kann für Gelegenheitsleser zu akademisch sein, kann sich in juristischem Fachjargon oder Fallrecht verlieren, und einige Leser fanden Teile langweilig.

(basierend auf 12 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Dirty Words and Filthy Pictures: Film and the First Amendment

Inhalt des Buches:

Seit den Anfängen des Kinos zogen Skandalfilme wie Der Kuss (1896) ein Publikum an, das provokante Bilder auf der Leinwand sehen wollte. Mit ihren kontroversen Inhalten forderten Kinofilme soziale Normen und geltende Gesetze an der Schnittstelle von Kunst und Unterhaltung heraus.

Heute schützt der erste Verfassungszusatz ein breites Spektrum der freien Meinungsäußerung, doch das war nicht immer so. In den ersten fünfzig Jahren konnten Filme von städtischen und staatlichen Behörden, die mit dem Schutz des moralischen Gefüges ihrer Gemeinden beauftragt waren, zensiert und verboten werden. Nachdem der Oberste Gerichtshof 1952 in seiner Miracle-Entscheidung den Film in den Geltungsbereich des Ersten Verfassungszusatzes aufgenommen hatte, wurden die Vorstellungen von akzeptablen Inhalten durch neue Probleme noch weiter ausgedehnt.

Dirty Words & Filthy Pictures erforscht Filme, die das Gesetz veränderten und zu mehr kreativer Freiheit für alle führten. Jeremy Geltzer stützt sich auf Primärquellen wie Gerichtsentscheidungen, zeitgenössische Zeitschriften, staatliche Zensurverordnungen und Produktionsvorschriften der Studios und bietet eine umfassende und faszinierende Geschichte des Kinos und der Meinungsfreiheit, von den ersten Filmen Thomas Edisons bis zu den Auswirkungen von Pornografie und Internet.

Anhand prägnanter Fallstudien zu gewagten Bildern, subversiven ausländischen Filmen und verbotenen B-Movies zeigt er auf, wie die juristischen Auseinandersetzungen um Filminhalte lange gültige Interpretationen der Verfassung veränderten, persönliche Freiheiten erweiterten und eine neue Ära der Meinungsfreiheit einleiteten. Geltzers Werk ist ein wichtiger Beitrag zur Filmwissenschaft und zum Medienrecht und stellt die Geschichte des Films und des Ersten Verfassungszusatzes in einer noch nie dagewesenen Ausführlichkeit dar.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781477307434
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2016
Seitenzahl:384

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