
Scottish Romanticism and Collective Memory in the British Atlantic
Zeichnet den bedeutenden Beitrag der schottischen Romantik zur Gestaltung des kollektiven Gedächtnisses in der transatlantischen Welt auf
⬤ Bietet eine eingehende Untersuchung der literarischen Ideen der schottischen Romantik zum Thema Erinnerung und ihres Einflusses auf verschiedene Kulturen im britischen Atlantik, aufgeschlüsselt nach verschiedenen Schreibweisen (Memorials, Reiseerinnerungen, Sklavengeschichten, kolonialpolitische Schriften, Emigrantenliteratur) und Kontexten (Amerika vor und nach der Revolution, französisch-kanadischer Kulturnationalismus, Sklaverei-Debatte, Einwanderung und koloniale Besiedlung).
⬤ Betrachtet bekannte schottische Autoren (Walter Scott, John Galt) auf neue Art und Weise und stellt gleichzeitig weniger bekannte Autoren vor (Anne Grant, Thomas Pringle).
⬤ Bringt die schottische romantische Literaturwissenschaft in neue Zusammenhänge mit anderen Bereichen (wie Transatlantik- und Erinnerungsstudien).
⬤ Eröffnet neue Dialoge zwischen schottischer Literatur und Kultur und anderen Literaturen und Kulturen (z. B. frankokanadische, schwarze Diaspora, indigene Völker).
Die Schotten, die in der Zeit der Romantik an der Spitze der britischen Kolonialexpansion in Nordamerika standen, glaubten, dass ihre eigene Nation in nur kurzer Zeit einen beispiellosen Wandel durchgemacht hatte. Die schottischen Schriftsteller beschäftigten sich mit dem kollektiven Gedächtnis, seiner mächtigen Rolle bei der Gestaltung der Gruppenidentität, aber auch mit seiner Zerbrechlichkeit. McNeil zeigt, warum wir das kollektive Gedächtnis in die Liste der bedeutenden Beiträge der Schotten zu einer Kultur der Moderne aufnehmen müssen.