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Writing the Field Recording: Sound, Word, Environment
Greift in die zeitgenössischen Debatten über das Verhältnis zwischen Literatur und Feldaufnahmen ein
Eine Feldaufnahme ist eine Tonaufnahme, die außerhalb des Studios gemacht wurde. Solche Aufnahmen sind in letzter Zeit für zeitgenössische Musiker, Klangkünstler und Umweltschützer wichtig geworden. Dem Verhältnis von Klang, wie es sich in der Theorie und Praxis des Field Recordings manifestiert, zum Schreiben wurde jedoch weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Die 11 hier versammelten Aufsätze nehmen die jüngste Explosion des Interesses an Feldaufnahmen als Ausgangspunkt für eine Untersuchung des klingenden Feldes in der Musik und seiner Beziehung zu Literatur und Schrift. Einschließlich der bahnbrechenden Arbeiten von John Berger und Lisa Robertson über das Felddenken, analysiert Writing the Field Recording zeitgenössische Textpartituren, Historien, Komponistenstatements, kritische Literatur, Poesie und Naturbeschreibungen im Kontext der Klangforschung. Die Sammlung stützt sich auf das Fachwissen von Komponisten, Musikern, Dichtern und Kritikern und stellt eine interdisziplinäre Untersuchung der verschiedenen Register dar, in denen Feldaufnahmen geschrieben werden, wie z. B. das essayistische, das kreativ-forschende, das experimentelle und das philosophische, sowie kritische Reflexionen über die künstlerische Praxis.
Hauptmerkmale.
⬤ Schwerpunkt auf Klang in Bezug auf Poesie, Poetik und Natur-/Landschaftsschreiben.
⬤ Enthält Beiträge von den veröffentlichten Dichtern Lisa Robertson, Carol Watts und Jonathan Skinner.
⬤ Enthält den klassischen Essay "Field" von John Berger.
⬤ Begleitende Tonaufnahmen sind über die Registerkarte Ressourcen auf der Website der Edinburgh University Press zugänglich.