Bewertung:

Das Buch bietet einen tiefen Einblick in die tragische Geschichte von Zack Bowen und Addie Hall vor dem Hintergrund des Post-Katrina-New Orleans. Es behandelt Themen wie Trauma, psychische Erkrankungen und die Auswirkungen von Gewaltbeziehungen, wird aber kritisiert, weil es einseitig ist und sich zu sehr auf Zacks Hintergrund konzentriert, während Addies Geschichte vernachlässigt wird.
Vorteile:Die Leserinnen und Leser schätzten die fesselnde Erzählung und den gut recherchierten Hintergrund, insbesondere die lebendige Darstellung von New Orleans und seiner Bewohner. Viele fanden das Buch anregend und emotional ansprechend, da es die Komplexität von Traumata und die Auswirkungen von psychischen Erkrankungen hervorhebt. Der Schreibstil wurde als fesselnd und mitreißend bezeichnet, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Nachteile:Kritiker wiesen auf die Tendenz der Autorin hin, mit Zack zu sympathisieren, was oft auf Kosten von Addies Charakterentwicklung geht. Dem Buch wird vorgeworfen, dass es sich zu sehr auf Zacks militärischen Hintergrund und seine persönlichen Probleme konzentriert und Addies Erfahrungen zu kurz kommen lässt. Einige Leser fanden, dass die Erzählung in unnötige Details abschweift, die von der eigentlichen Kriminalgeschichte ablenken.
(basierend auf 148 Leserbewertungen)
Shake the Devil Off: A True Story of the Murder That Rocked New Orleans
Ein charismatischer junger Soldat nimmt ein tragisches Ende in diesem bewegenden und fesselnden Bericht über den Krieg im Irak, den Hurrikan Katrina und ein Amerika ohne Sicherheitsnetz.
Zackery Bowen wurde in zwei der größten Debakel der jüngeren Vergangenheit hineingezogen. Er war einer der ersten Soldaten, die im Irak mit den Aufständischen in Berührung kamen. Nach Jahren des Militärdienstes kehrte er nach New Orleans zurück, um als Barkeeper und Lebensmittellieferant zu arbeiten. In den Wochen vor dem Eintreffen des Hurrikans Katrina lernte er Addie Hall kennen, eine hübsche und temperamentvolle Barkeeperin. Ihr improvisiertes, ausgelassenes Zusammenleben während und nach dem Sturm führte dazu, dass Nachrichtenagenturen auf der ganzen Welt das Paar als Verkörperung dessen darstellten, was so viele für den unbezwingbaren Geist von New Orleans halten wollen.
Doch im Oktober 2006 sprang Bowen von der Dachterrasse eines Hotels im French Quarter. Ein Zettel in seiner Tasche wies die Polizei auf die Leiche von Addie Hall hin. Nach Ansicht von NOPD-Veteranen war dies eines der grausamsten Verbrechen in der Geschichte der Stadt. Wie konnte dieser beliebte, gut aussehende Vater von zwei Kindern so etwas Schreckliches tun?
Der Journalist Ethan Brown zog von New York City ins French Quarter, um dieser Frage nachzugehen. Zu den berichtenswerten Elementen des Buches gehört Browns Entdeckung, dass diese Tragödie - wie so viele andere - hätte vermieden werden können, wenn das Militär - in den Worten von Paul Sullivan, dem geschäftsführenden Direktor von Veterans for Common Sense - diesen Soldaten einfach nicht absolut und vollständig im Stich gelassen hätte. Shake the Devil Off ist eine fesselnde Hommage an diese verlorenen Leben.