Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 11 Stimmen.
Black in America: The Paradox of the Color Line
Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts bezeichnete der herausragende schwarze Soziologe W. E.
B. DuBois die "Color Line" als Amerikas großes Problem. Auch wenn die "Color Line" zunehmend über Schwarz und Weiß hinausgeht und offener als je zuvor diskutiert wird, da immer mehr rassische und ethnische Gruppen in Amerika leben, sind seine Worte immer noch aktuell.
Heute dominieren post-rassische und farbenblinde Ideale die amerikanische Erzählung, die die Realität von Rassismus und Diskriminierung verschleiern und die Unannehmlichkeiten der tiefen rassischen Ungleichheit, wenn auch nur vorübergehend, verbergen. Dies ist das amerikanische Paradoxon schlechthin: Wir bekennen uns zu den Idealen der Leistungsgesellschaft, obwohl wir über Generationen hinweg rassisch bedingte Vor- und Nachteile erfahren haben.
Dieses Buch bietet eine Soziologie der schwarzen amerikanischen Erfahrung. Schwarz zu sein in Amerika bedeutet, inmitten unzähliger Widersprüche zu leben: rassistischer Fortschritt und Rückschritt, bittere Armut inmitten von großem Reichtum, diskriminierende Polizeiarbeit und dennoch gleicher Schutz durch das Gesetz.
Das Buch untersucht diese Widersprüche unter anderem im Kontext der Wohnsegregation, der Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt und des Strafrechtssystems und beleuchtet die historischen Prozesse und gegenwärtigen sozialen Arrangements, die gleichzeitig Rasse und Rassismus verstärken und Widerstand im Amerika nach den Bürgerrechten erforderlich machen.