
Black in Print: Plotting the Coordinates of Blackness in Central America
Black in Print untersucht die Rolle von Erzählungen, von traditionellen Schriften bis hin zu neuen Medien, in Gesprächen über Ethnie und Zugehörigkeit auf dem Isthmus. Sie argumentiert, dass die Produktion, die Verbreitung und der Konsum von Geschichten zu einem trans-isthmischen Imaginären geführt haben, das die Region entlang rassischer und geografischer Linien in eine weiß-mestizische Pazifikküste, einen indigenen Kern und eine schwarze Karibik spaltet.
In fünf Kapiteln identifiziert Jennifer Carolina Gmez Menjvar eine Reihe von Schlüsselmomenten in der Geschichte der Entwicklung dieses Imaginären: Unabhängigkeit, Intervention, Kalter Krieg, Postrevolution und digitales Zeitalter. Gmez Menjvars Analyse reicht von literarischen Größen wie Rubn Daro und Miguel ngel Asturias bis zu weniger bekannten Intellektuellen wie Wingston Gonzlez und Carl Rigby.
Das Ergebnis ist ein neuer Blick auf Ethnien, die Region und ihre Literatur. Black in Print versteht das zentralamerikanische Schwarzsein als eine Reihe von sich verschiebenden Koordinaten, die auf den Achsen von Sprache, Geografie und Zeit aufgezeichnet werden, während es sich durch die Printmedien bewegt.