Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende Analyse der Harlem Renaissance und konzentriert sich dabei auf ihre literarischen und sozialen Aspekte, das Zusammenspiel zwischen schwarzen Schriftstellern und der weißen Gemeinschaft sowie die Entwicklung und die Auswirkungen der Bewegung. Der Autor nutzt Primärquellen, um ein aufschlussreiches Bild der Epoche und ihrer Schlüsselfiguren zu zeichnen.
Vorteile:Das Buch ist detailliert und klar und bietet eine nuancierte Darstellung der Harlem Renaissance. Der Schreibstil der Autorin ist geradlinig und pragmatisch und vermeidet unnötige Abschweifungen. Die ausführliche Verwendung verschiedener Quellen bereichert die Darstellung und macht sie zu einer wertvollen Quelle für Studenten und Forscher.
Nachteile:In der Rezension werden keine ausdrücklichen Nachteile genannt, aber die Komplexität des Themas könnte für Gelegenheitsleser, die mit dem historischen Kontext nicht vertraut sind, eine Herausforderung darstellen.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Black Culture and the Harlem Renaissance
Harlem war das Symbol für die Verstädterung des schwarzen Amerikas in den 1920er und 1930er Jahren. Es beherbergte die größte Konzentration von Afroamerikanern, die sich außerhalb des Südens niederließen, und brachte die als Harlem Renaissance bekannte literarische und künstlerische Bewegung hervor. Ihre Schriftsteller standen an der Spitze des Versuchs, sich mit der Verstädterung der Schwarzen zu arrangieren. Sie lebten sie und schrieben über sie.
Das 1988 erstmals veröffentlichte Buch Black Culture and the Harlem Renaissance untersucht die Beziehung zwischen der Gemeinde und ihrer Literatur. Der Autor Cary Wintz analysiert die Entstehung der Bewegung im Rahmen der schwarzen Sozial- und Geistesgeschichte des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Jahrhunderts. Er beginnt mit Booker T. Washington, W. E. B. Du Bois und anderen, deren Werke den nachfolgenden Renaissance-Autoren den Weg ebneten.
Mit dem Schwerpunkt auf sozialen Themen - wie Schriftsteller und Politik, die Rolle der schwarzen Frauen und das Zusammenspiel zwischen schwarzen Schriftstellern und der weißen Gemeinschaft - zeichnet Wintz den Aufstieg und Fall der Bewegung nach. Von besonderem Interesse ist das Material aus der Knopf-Sammlung und den Nachlässen mehrerer Persönlichkeiten der Renaissance, das vom Harry Ransom Humanities Research Center an der University of Texas in Austin erworben wurde. Es offenbart viel Interessantes über die Beziehungen zwischen der Verlagswelt, ihren Schriftstellern und ihren Gönnern - sowohl Schwarzen als auch Weißen.