Bewertung:

Das Buch bietet eine lebendige Darstellung des Lebens in der Industriestadt Merthyr Tydfil und konzentriert sich auf die Kämpfe und Erfahrungen einer walisischen Familie, insbesondere durch die Figur des Saran. Die Leser finden den historischen Kontext reichhaltig und fesselnd und erhalten eine fesselnde und nostalgische Erzählung über die Vergangenheit.
Vorteile:⬤ Lebensnahe Darstellung der Zeit
⬤ Interessante und gut geschriebene Geschichte
⬤ Starker historischer Kontext
⬤ Fesselnde Charaktere
⬤ Bietet wertvolle Einblicke in die walisische Geschichte
⬤ Nostalgisch und nachvollziehbar für lokale Leser
⬤ Geschätzt von denjenigen, die sich für lokale Geschichte interessieren.
⬤ Einige fanden es nicht in der Lage, ihre Aufmerksamkeit zu halten
⬤ als stereotyp und überarbeitet in seinen Themen
⬤ gelegentlich abschweifender Stil
⬤ nicht besonders spannend für alle Leser.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
Black Parade
Als eines der viktorianischen Ziegeleimädchen von Merthyr beobachtet Saran die Welt, die an ihrer Türschwelle am Ufer des stinkenden und rattenverseuchten Morlais Brook vorbeizieht: die Jahrmarktsbesucher, die Kapellenbesucher und die Beerdigungszüge.
Sie verpasst nie einen Ausflug zu den hölzernen Theatern der Stadt, obwohl ihr Leben von der 5-Uhr-Hupe, den Grubenstreiks, der Politik und dem Ersten Weltkrieg bestimmt wird, der ihr so viele ihrer Kinder nimmt. Ihr Glyn arbeitet eine dreifache Schicht für Biergeld; ihr Bruder Harry ist der berüchtigtste Trinker und Kämpfer des Viertels, bis er „gerettet“ wird.
Die Stadt verändert sich und wächst, aber Saran ist immer noch für Glyn, für Harry, für ihre Kinder und Enkelkinder da. In seinem 1935 erschienenen Roman Black Parade entwirft der Schriftsteller, Soldat und politische Aktivist Jack Jones ein herrlich krawalliges, klares und unsentimentales Bild des Lebens in Merthyr, während seine Heimatstadt kopfüber in das zwanzigste Jahrhundert taumelt.