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Black Queer Freedom: Spaces of Injury and Paths of Desire
Ob gleichgeschlechtliches Begehren oder geschlechtliche Nonkonformität: Schwarze queere Menschen leben damit, als Bedrohung wahrgenommen zu werden und gleichzeitig der Gefahr physischer, psychischer und sozioökonomischer Verletzungen ausgesetzt zu sein. Die Auseinandersetzung mit Bedrohungen ist zu einem bestimmenden Element der Arbeit queerer schwarzer Künstler in der schwarzen Diaspora geworden.
GerShun Avilez analysiert die Arbeit von Künstlern in der Diaspora, die, obwohl ihnen der staatliche Schutz verweigert wird, mit Hilfe der Kunst Räume für Gerechtigkeit schaffen. Er konzentriert sich zunächst darauf, wie der Staat versucht, die Bewegung schwarzer queerer Körper im öffentlichen Raum zu unterbinden, sei es auf der Straße oder über Grenzen hinweg.
Von dort aus wendet er sich institutionellen Räumen zu - insbesondere Gefängnissen und Krankenhäusern - und der Art und Weise, wie diese Orte versuchen, queere Körper zu entblößen, um sie zu kontrollieren. Dabei zeigt er auf, wie Begehren und Kunst Wege zu schwarzer queerer Freiheit eröffnen, wenn Politik, Gesetz, Rassismus und Homophobie die physische Sicherheit, die Bürgerrechte und die soziale Mobilität bedrohen.