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Black Ranching Frontiers: African Cattle Herders of the Atlantic World, 1500-1900
In diesem bahnbrechenden Buch weist Andrew Sluyter zum ersten Mal nach, dass Afrikaner bei der Etablierung der Viehzucht in freier Wildbahn in Amerika eine bedeutende kreative Rolle spielten.
Damit eröffnet er einen neuen Weg, die Geschichte von Land, Arbeit, Eigentum und Handel in der atlantischen Welt zu betrachten und zu untersuchen. Sluyter zeigt, dass die Ideen und die Kreativität der Afrikaner dazu beitrugen, ein Produktionssystem zu etablieren, das so grundlegend für die ökologischen und sozialen Beziehungen in den amerikanischen Kolonien war, dass die Folgen bis in die Gegenwart reichen.
Er untersucht verschiedene Methoden der Rinderproduktion, vergleicht diese Methoden mit denen in Europa und Amerika und zeichnet die Netzwerke von Akteuren nach, die diese atlantische Welt verbanden. Die Verwendung von Archivdokumenten, Gegenständen der materiellen Kultur und ökologischen Beziehungen zwischen Landschaftselementen machen dieses Buch zu einem methodisch und inhaltlich originellen Beitrag zur atlantischen, afroamerikanischen und landwirtschaftlichen Geschichte.