Bewertung:

Steve Gormans Memoiren, „Hard to Handle: The Life and Death of the Black Crowes“ (Leben und Tod der Black Crowes) bietet einen Einblick in den turbulenten Werdegang der legendären Rockband und schildert sowohl ihre Erfolge als auch ihre Kämpfe. In einer offenen und humorvollen Erzählung reflektiert Gorman die Dynamik des Bandlebens, insbesondere die Konflikte zwischen den Robinson-Brüdern Chris und Rich. Das Buch richtet sich nicht nur an Fans der Black Crowes, sondern auch an ein breiteres Publikum, das sich für die Geschichte der Rockmusik interessiert, und beleuchtet Themen wie Ruhm, Kreativität und persönliche Beziehungen.
Vorteile:⬤ Aufschlussreiche und humorvolle Erzählungen aus der Perspektive eines Insiders.
⬤ Fesselnde Erzählung, die sowohl die Höhen als auch die Tiefen der Reise der Band detailliert beschreibt.
⬤ Gut geschrieben und fesselnd, so dass es für die Leser ein wahrer Pageturner ist.
⬤ Vermittelt ein tieferes Verständnis für die Dynamik der Band und die Auseinandersetzungen zwischen den Mitgliedern, insbesondere den Robinson-Brüdern.
⬤ Spricht sowohl eingefleischte Fans der Black Crowes als auch allgemeine Rockmusikliebhaber an.
⬤ Einige Leser waren der Meinung, dass der Schwerpunkt zu sehr auf den Konflikten lag, insbesondere in Bezug auf Chris Robinson, was zu einem Eindruck der Voreingenommenheit führte.
⬤ Die eingeschränkte Erforschung des musikalischen Schaffens der Band und einiger späterer Perioden könnte dazu führen, dass Fans sich mehr Details wünschen.
⬤ Die Beiträge von Marc Ford zur Band wurden nur kurz erwähnt, was einige Leser enttäuscht zurückließ.
⬤ Einige waren der Meinung, dass Gormans persönliche Gefühle gegenüber den Robinson-Brüdern den Ton der Erzählung beeinflussten.
(basierend auf 335 Leserbewertungen)
Hard to Handle: The Life and Death of the Black Crowes--A Memoir
Der Schlagzeuger und Mitbegründer der Black Crowes, Steve Gorman, erzählt in dieser Biografie hinter den Kulissen die Geschichte der Band, von ihrem Supernova-Starruhm in den 90er Jahren bis hin zu aufregenden Begegnungen mit Branchenlegenden.
Mehr als zwei Jahrzehnte lang standen die Black Crowes an der Spitze der Charts und beherrschten die Radiowellen, selbst als Haarbands, Grunge und Hip-Hop sie zu entthronen drohten. Mit Hits wie "Hard to Handle", "She Talks to Angels" und "Remedy" gelang ihnen Anfang der 90er Jahre der Durchbruch und sie zählten zu den ganz Großen des Rock. Sie waren auf der Titelseite des Rolling Stone, MTV spielte ihre Videos rund um die Uhr, und die Generation X entdeckte die Kraft des klassischen Rock und Blues wieder, indem sie sich in Multi-Platin-Klassiker wie Shake Your Money Maker und The Southern Harmony and Musical Companion vertiefte.
Doch der Ruhm kann vergänglich sein. Für die Black Crowes schwand der Erfolg langsam, als die Bandmitglieder sich in der Welt der Rockstars verstrickten und ihre musikalischen Ambitionen aus den Augen verloren. Trotz Alkohol, Drogen und ständiger Streitereien zwischen Chris und Rich Robinson - den wütendsten Brüdern des Rock'n'Roll, mit allem Respekt vor Oasis und den Kinks - tourte die Band bis 2013 weiter. An jedem beliebigen Abend konnten sie die beste Band sein, die man je gesehen hat (oder die streitlustigste). Dann erwies sich ein letzter Bruch, verursacht durch Chris Robinson, als unüberwindbar für die Band, um zu überleben. Danach sollten die Black Crowes nicht mehr fliegen.
Gründungsmitglied Steve Gorman war bei allem dabei - bei den mit Koks und Gras angeheizten Tourneen, den turbulenten Aufnahmesessions und den Backstage-Gesprächen mit Legenden wie Robert Plant, Jimmy Page und den Rolling Stones. Als Schlagzeuger der Band und Stimme der Vernunft versuchte er, die Black Crowes musikalisch und emotional zusammenzuhalten. In Hard To Handle - dem ersten Bericht über den Anfang, die Mitte und das Ende dieser großartigen amerikanischen Rockband - erklärt Gorman mit großer Einsicht, Offenheit und Humor, wie unmöglich diese Aufgabe war. Bands wie die Black Crowes gibt es nicht mehr: verrückt, brillant, selbstzerstörerisch, inspirierend und letztlich nicht für die Ewigkeit gemacht. Aber, Mann, was für ein Ritt war es, solange es dauerte.