Bewertung:

Das Buch kombiniert persönliche Erzählungen, soziale Kommentare und Statistiken, um Themen im Zusammenhang mit Fettphobie und medizinischer Diskriminierung anzusprechen. Es wird für seine fesselnde Schreibweise und seine verletzliche Erzählweise gelobt, während einige Leser kritisieren, dass es zu lang ist und falsche Informationen enthält.
Vorteile:Fesselnde Erzählung, die die Aufmerksamkeit aufrecht erhält, gut gemischte Memoiren mit Anekdoten und Statistiken, wirft wichtige Fragen zu gesellschaftlichen Ansichten über Gewicht und Diskriminierung im Gesundheitswesen auf, bietet eine unverfälschte und verletzliche Perspektive, empfohlen für alle, die sich für das Gesundheitswesen und gesellschaftliche Themen interessieren.
Nachteile:Einige Leser empfanden das Buch als zu lang und repetitiv, hatten Bedenken wegen der Fehlinformationen in Bezug auf Gesundheitsprobleme im Zusammenhang mit dem Gewicht, und einige waren der Meinung, dass es Lebensstilentscheidungen befürwortet, die eine schlechte Gesundheit fördern könnten.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Weightless: Making Space for My Resilient Body and Soul
Eine ergreifende und schonungslos ehrliche Reise durch die kulturellen Erwartungen an Größe, Ethnie und Geschlecht - und in eine bessere Zukunft - von der für den National Book Award nominierten Evette Dionne.
Mein Körper hat mich nicht verraten; er hat sich allen Widrigkeiten zum Trotz immer wieder erholt. Es ist ein Körper, an den andere ihre Erwartungen knüpfen, aber er hat mich nie im Stich gelassen.
In diesem aufschlussreichen, witzigen und scharfsinnigen Buch erkundet die gefeierte Autorin Evette Dionne die Minenfelder, die dicke Schwarze Frauen im Alltag durchqueren müssen. Von ihren frühen Erfahrungen mit Mobbing über die jugendliche Selbstfindung in Internet-Chatrooms bis hin zur Diagnose Herzinsuffizienz im Alter von neunundzwanzig Jahren verfolgt Dionne ihre Beziehungen zu Freundschaft, Sex, Mutterschaft, Agoraphobie, Gesundheit, Popkultur und Selbstbild.
Dabei lüftet sie den Vorhang und enthüllt die subtilen, heimtückischen Formen der Überwachung und Kontrolle, denen dicke Frauen ausgesetzt sind: In der Arztpraxis, wo jedes gesundheitliche Problem mit der Anweisung behandelt wird, abzunehmen. Auf Dating-Websites, wo größere Körper abgelehnt oder fetischisiert werden. Im Fernsehen, wo dicke Figuren als asexuelle Komödie dargestellt werden. Aber Dionnes schonungslose Schilderung unserer tief verwurzelten Vorurteile wird durch ihren unerschütterlichen Glauben an die Kraft der Selbstliebe ergänzt.
Das unübersehbare Porträt einer Frau, die sich auf eine Reise begibt, um unsere Gesellschaft und sich selbst zu verstehen, hält der Welt, in der wir leben, einen Spiegel vor und fordert uns auf, uns die Zukunft vorzustellen, die wir verdienen.