Bewertung:

Das Buch „Secrets of the Sacred“ (Geheimnisse des Heiligen) bietet eine eingehende Untersuchung der buddhistischen Ikonographie, wobei der Schwerpunkt auf ihren ästhetischen Qualitäten sowie auf ihren funktionalen, lehrmäßigen und soziopolitischen Kontexten liegt, insbesondere in Ostasien. Die beiden Hauptkapitel befassen sich mit sakralen Gegenständen in Skulpturen und aufwendigen Behältnissen, die diese Gegenstände beherbergen, und bieten trotz einiger organisatorischer Probleme detaillierte Einblicke.
Vorteile:Das Buch bietet eine detaillierte und augenöffnende Analyse der buddhistischen Ikonographie, wobei ihre funktionalen Rollen und Kontexte hervorgehoben werden. Es ist gut bebildert und bietet eine reichhaltige Erforschung sowohl der heiligen Objekte als auch ihrer Behausungen.
Nachteile:Die Gliederung der Kapitel kann sich unangemessen anfühlen, mit einer etwas abschweifenden Präsentation, der eine straffe Struktur fehlt, was die Erfahrung des Lesers möglicherweise beeinträchtigt.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Secrets of the Sacred: Empowering Buddhist Images in Clear, in Code, and in Cache
Secrets of the Sacred beleuchtet die Rolle von Ikonen und Reliquien in buddhistischen Schriften und Praktiken, mit besonderem Augenmerk auf die Verwandlung unbelebter materieller Bilder in kraftvolle, vom Göttlichen beseelte Ikonen. Die frühesten kanonischen Schriften zeigen, dass Bilder des Buddha geschaffen wurden, bevor das Konzept der transzendentalen Identität entwickelt wurde.
Spätere Schriften offenbaren eine Verbindung zwischen Bild und Gottheit, und schließlich verwandelte sich die Kunst in ein Mittel zur Schaffung einer empfänglichen Umgebung für die Kommunikation mit der göttlichen Kraft und zur Erlangung von Weisheit. Ikonen wurden zu den wahrnehmbaren Körpern des Göttlichen. Esoterische Praktiken im Buddhismus lassen sich mindestens bis ins erste Jahrhundert n.
Chr. zurückverfolgen, entwickelten sich aber erst nach dem fünften Jahrhundert zu einer religionsphilosophischen Bewegung.
Sie stützten sich auf "Mysterien", die von Lehrer zu Schüler weitergegeben wurden. Die heiligen Texte enthielten klare Beschreibungen der Eigenschaften und des Aussehens des esoterischen Pantheons, waren aber so ausführlich, dass sie die Vorstellungskraft und das Können der buddhistischen Künstler herausforderten. Brinker zeichnet die ursprüngliche Bedeutung und Funktion einzelner Ikonen und Reliquien in den verschiedenen Schulen des Buddhismus nach.
Er erörtert ihren Ursprung, ihren Stil, ihre Bedeutung und ihre individuelle Geschichte. Schöne Illustrationen ergänzen die Geschichte dieser wichtigen Ikonen und Reliquien.