Bewertung:

Die Sammlung „Be With Me Always“ von Randon Billings Noble umfasst wunderschön gestaltete persönliche Essays, die sich mit Themen wie eindringlichen Erinnerungen, Sprache und emotionalen Verbindungen auseinandersetzen. Die Essays zeichnen sich durch ihre lyrische Qualität, ihren Erfindungsreichtum in der Form und ihre tiefe Verbundenheit aus, wodurch sie bei den Lesern Anklang finden. Trotz einiger Kritikpunkte an der experimentellen Struktur des Buches werden in den meisten Rezensionen die emotionale Tiefe und das künstlerische Können gelobt.
Vorteile:⬤ Atemberaubende und elegante Prosa, die sich poetisch liest.
⬤ Einfallsreiche und abwechslungsreiche Essayformate, die den Leser fesseln.
⬤ Reichhaltige emotionale Verbindungen, die mit den eigenen Erfahrungen der Leser übereinstimmen.
⬤ Erkundung verschiedener Themen von Nostalgie bis Sprache.
⬤ Nachvollziehbare und zum Nachdenken anregende Inhalte, die zur Selbstreflexion anregen.
⬤ Manche mögen die nicht-lineare Struktur und das Fehlen einer traditionellen Memoiren-Erzählung als Herausforderung empfinden.
⬤ Einige Essays könnten als zu sehr auf Sprache und Etymologie fokussiert empfunden werden, was für manche Leser die Erzählung beeinträchtigen könnte.
⬤ Nicht jeder Aufsatz findet gleichermaßen Anklang; einige Themen mögen bestimmte Leser mehr ansprechen als andere.
(basierend auf 18 Leserbewertungen)
Be with Me Always: Essays
„Sei immer bei mir - nimm irgendeine Form an - treibe mich in den Wahnsinn - nur lass mich nicht in diesem Abgrund, wo ich dich nicht finden kann! „So fleht Heathcliff seine tote Cathy in Wuthering Heights an. Er will heimgesucht werden - er besteht darauf.
Randon Billings Noble tut das auch. Anstatt die Geister ihrer Vergangenheit zu vertreiben, hofft sie darauf, dass deren kalte Hände an das Fenster klopfen und dort verweilen. Be with Me Always ist eine Sammlung von Essays, die sich mit der Frage befassen, wie die Geister unserer Vergangenheit an uns haften.
In gewisser Weise geht es in allen guten Essays um die Dinge, die uns heimsuchen, bis wir sie irgendwie umarmt oder verstanden haben. Hier betrachtet Noble die Art und Weise, wie sie heimgesucht wurde - durch eine Nahtoderfahrung, den Blick eines Aktmodells, Gedanken an die Witwenschaft, den gewaltsamen Tod von Anne Boleyn, ein Buch, das sie nicht aufhören kann zu lesen, einen früheren Liebhaber, der ihre Gedanken überschattet - in Essays, die sowohl angenehm als auch bitter, traditionell und lyrisch, und anhaltend evokativ und unvergesslich sind.