
Self-Determination in the International Legal System: Whose Claim, to What Right?
Dieses frei zugängliche Buch bringt konzeptionelle Klarheit in das Studium und die Praxis der Selbstbestimmung und zeigt, dass sie zweifellos eines der wichtigsten Konzepte der internationalen Rechtsordnung ist. Es argumentiert, dass die akzeptierte Kategorisierung der internationalen und externen Selbstbestimmung nicht hilfreich ist, und schlägt eine neue Typologie vor.
Dieser neue Rahmen umfasst vier Kategorien: auf dem Gemeinwesen beruhende, identitäre, koloniale und Abhilfe schaffende Formen. Sie werden jeweils nach den Gründen oder dem Legitimationsanspruch unterschieden, auf denen sie beruhen. Auf diese Weise wird nicht nur die Kohärenz gewährleistet, sondern auch die Frage aus dem rein begrifflichen Bereich herausgeholt und den praktischen Anliegen derjenigen Rechnung getragen, die sich auf das Selbstbestimmungsrecht berufen.
Indem der Autor den Völkerrechtlern eine Typologie vorlegt, die sowohl theoretisch konsistent als auch praktisch nützlich ist, leistet er einen wichtigen Beitrag zu unserem Verständnis dieses Grundpfeilers des Völkerrechts. Die Open-Access-Ausgabe dieses Buches ist unter einer CC BY-NC-ND 3.
0 Lizenz auf www.bloomsburycollections.com verfügbar. Der Open Access wurde vom Max-Planck-Institut für ausländisches Recht und Völkerrecht gefördert.