Bewertung:

Das Buch bietet eine facettenreiche Erkundung des Self-Trackings und der Quantified-Self-Bewegung und nähert sich dem Thema aus soziologischer und ethnografischer Perspektive. Es bietet Einblicke in die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Self-Tracking-Praktiken, obwohl einige Leser der Meinung sind, dass es von einer breiteren Abdeckung des nicht-physischen Trackings und einem stärkeren Fokus auf das Dateneigentum profitieren könnte.
Vorteile:⬤ Anregend und aufschlussreich
⬤ bietet eine soziologische Perspektive
⬤ deckt Datenschutz und Dateneigentum ab
⬤ fesselnder Überblick über Self-Tracking-Phänomene
⬤ anwendbar auf breitere gesellschaftliche Themen.
⬤ Deckt nicht eine breite Palette von Self-Tracking-Aktivitäten ab
⬤ betont die Privatsphäre gegenüber dem Dateneigentum
⬤ es fehlt an Anekdoten und Illustrationen
⬤ einige fanden die Informationen nutzlos.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Self-Tracking
Was passiert, wenn Menschen ihre Alltagserfahrungen in Daten verwandeln: eine Einführung in die wesentlichen Ideen und Herausforderungen des Self-Tracking.
Menschen führen Buch. Im achtzehnten Jahrhundert führte Benjamin Franklin Aufzeichnungen über die verbrachte Zeit und die gelebten Tugenden. Heute nutzen die Menschen Technologien, um sich selbst zu erfassen: geschlafene Stunden, zurückgelegte Schritte, verbrauchte Kalorien, eingenommene Medikamente. Im Jahr 2014 wurden neunzig Millionen Wearable-Sensoren ausgeliefert, die uns helfen, Daten über unser Leben zu sammeln. In diesem Buch wird untersucht, wie die Menschen diese Daten aufzeichnen, analysieren und reflektieren, wobei die von ihnen verwendeten Tools und die Gemeinschaften, zu denen sie gehören, betrachtet werden. Gina Neff und Dawn Nafus beschreiben, was passiert, wenn Menschen ihre alltäglichen Erfahrungen - insbesondere im Bereich Gesundheit und Wohlbefinden - in Daten verwandeln, und bieten eine Einführung in die wesentlichen Ideen und Herausforderungen bei der Nutzung dieser Technologien. Sie betrachten das Self-Tracking als ein soziales und kulturelles Phänomen und beschreiben nicht nur die Nutzung von Daten als eine Art Spiegel des Selbst, sondern auch, wie dies den Menschen ermöglicht, sich mit anderen zu verbinden und von ihnen zu lernen.
Neff und Nafus erörtern, was auf dem Spiel steht: wer unsere Daten will und warum; die Praktiken ernsthafter Self-Tracking-Enthusiasten; die Entwicklung kommerzieller Self-Tracking-Technologie; und wie Self-Tracking Lücken im Gesundheitssystem schließen kann. Heutzutage kann niemand mehr ein völlig unaufgezeichnetes Leben führen. Neff und Nafus zeigen uns, wie wir Daten auf eine Weise nutzen können, die uns befähigt und aufklärt.