
Self-Actualization and the Radical Gospel
Können die Christen von heute den Glauben an die Selbstverwirklichung mit den extremen ethischen Forderungen des Neuen Testaments vereinbaren? Der Autor argumentiert, dass sie es können, wenn auch nicht leicht, und dass das gefühlte Unbehagen zwischen zwei Anliegen - Selbstverwirklichung und Selbsthingabe - eine gesunde Spannung erzeugen kann. Es gibt also eine scheinbare Diskrepanz zwischen zwei ethischen Auffassungen.
Auf der einen Seite basiert der psychologische Humanismus auf Selbstbestätigung, Akzeptanz der eigenen Grenzen, Mäßigung und der Suche nach Lebensqualität inmitten der Globalisierung. Auf der anderen Seite betont der Radikalismus des Evangeliums die Leidenschaft (im doppelten Sinne dieses Wortes), die Selbsttranszendenz in Richtung des Unendlichen und die Großzügigkeit gegenüber Gott und den anderen. Dennoch sind diese beiden Tendenzen weder unvereinbar noch leicht miteinander zu vereinbaren.
Das Buch deckt sowohl die Fallstricke der Selbstverwirklichung als auch die irreführenden Interpretationen auf, die das radikale Evangelium entstellt haben. Es beleuchtet die Entwicklungsfaktoren, die Ansichten über das menschliche Leben, die Erfolge und die Misserfolge, die auf dem Weg eines Menschen eine erhebliche Rolle spielen.
Es bringt psychologische, biblische, philosophische, theologische und seelsorgerliche Klärungen zu den Themen zum Tragen. Dieses Buch wird seinen Lesern helfen zu begreifen, was eine psychologisch informierte christliche Ethik sein kann, sowohl intellektuell als auch praktisch.