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Send Back the Money!: The Free Church of Scotland and American Slavery
Send Back the Money" ist eine gründliche und fesselnde Untersuchung eines faszinierenden und vergessenen Aspekts der schottischen und amerikanischen Beziehungen und Kirchengeschichte. Iain Whyte beleuchtet eine bahnbrechende Periode der Abolitionstätigkeit anhand der feurigen "Send back the Money"-Kampagne, die nach dem "Geschrei des Tages" benannt ist und den Streit auf den Punkt bringt, der Familien, Gemeinden und die Freikirche selbst spaltete.
Diese Untersuchung der Verbindung der Freikirche mit dem amerikanischen Presbyterianismus im 19. Jahrhundert zeigt die ethische Aufregung, die eine Kirche auslöste, die sich von der religiösen und zivilen Vorherrschaft der etablierten Religion des Staates emanzipieren wollte. Die Freikirche fand daher eine Affinität zu den anderswo Unterdrückten, wurde aber in der Folge von den Sklavenstaaten des amerikanischen Südens finanziell unterstützt.
Whyte geht sensibel mit diesem inhärenten Widerspruch in den politischen, kirchlichen und theologischen Institutionen um und informiert den Leser gleichzeitig über die Rolle von charismatischen Persönlichkeiten wie Robert Burns, Thomas Chalmers und Frederick Douglass. Diese Schlüsselfiguren prägten die zeitgenössische Kultur durch ihr Handeln, ihre große Redekunst und ihre Rhetorik.
Der Autor zieht geschickt Parallelen zum zwanzigsten Jahrhundert und bringt dem Leser ein umfassenderes Verständnis der historischen und aktuellen Fragen innerhalb des globalen Christentums und des umstrittenen Themas der Sklaverei nahe. Send back the Money" wirft ein Licht auf die Kultur des 19.
Jahrhunderts, die britischen und amerikanischen Abolitionisten und die Kirchenpolitik und ist in einem klaren und ansprechenden Stil geschrieben.