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Sexuality and Social Justice in Africa: Rethinking Homophobia and Forging Resistance
Die Verfolgung von Menschen in Afrika aufgrund ihrer vermuteten oder vermeintlichen homosexuellen Orientierung hat in den letzten Jahren in den populären Medien große Beachtung gefunden.
Das „Gay-Bashing“ durch politische und religiöse Persönlichkeiten in Simbabwe und Gambia, drakonische neue Gesetze gegen Lesben und Schwule und ihre Unterstützer in Malawi, Nigeria und Uganda sowie die Inhaftierung und Erpressung schwuler Männer in Senegal und Kamerun haben zu Recht internationale Verurteilung hervorgerufen. Ein Großteil der Analysen war jedoch sehr kritisch gegenüber der afrikanischen Führung und Kultur, ohne die lokalen Nuancen, historischen Faktoren und externen Einflüsse zu berücksichtigen, die zu dem Problem beitragen.
Solche Kommentare übersehen auch die Gründe für Optimismus im Kampf für sexuelle Rechte und Gerechtigkeit in Afrika, nicht nur für sexuelle Minderheiten, sondern auch für die Mehrheitsbevölkerung. Auf der Grundlage bahnbrechender Forschungen zur Geschichte der Homosexualität und der Auseinandersetzung mit dem aktuellen Aktivismus in den Bereichen Igbti und HIV/AIDS bietet Marc Epprecht einen einfühlsamen Überblick über die Problematik und einen hoffnungsvollen Ausblick auf das Potenzial der sexuellen Rechte für alle.