
Shakespeare and Civil Unrest in Britain and the United States
Shakespeare and Civil Unrest in Britain and the United States (Shakespeare und zivile Unruhen in Großbritannien und den Vereinigten Staaten) erweitert den wachsenden Korpus der Wissenschaft über Shakespeares Aneignung, indem es untersucht, wie die Stücke in Zeiten extremer sozialer, politischer und rassischer Unruhen herangezogen wurden.
Wie unterscheidet sich die Art und Weise, wie Shakespeare in Zeiten von Bürgerkriegen adaptiert, studiert und diskutiert wird, von der in Kriegen zwischen Nationen? Und wie haben sich diese Konflikte wiederum auf das Verständnis von Shakespeare in diesen beiden Ländern ausgewirkt, die mehr als alle anderen von Shakespeares komplexem, dauerhaftem und vielseitigem Erbe geprägt sind? Die Aufsätze in diesem Band enthüllen eine faszinierende Genealogie darüber, wie Shakespeare zu einer dynamischen Präsenz im Diskurs der Parteien wurde, und untersuchen den "Krieg der Worte", der Bürgerkriege und andere Fälle innerer Unruhen begleitet hat. Ob als Teil gewaltsamer Auseinandersetzungen, Meutereien, Rebellionen oder im Rahmen des universellen Kampfes für Bürgerrechte - Shakespeares wiederholtes Auftreten in solch turbulenten Momenten ist mehr als nur ein historischer Zufall.
Vielmehr zeigen seine Bezüge zu den umstrittenen Bedeutungen von Staatsbürgerschaft, Gemeinschaft und politischer Legitimität den generativen Einfluss der Stücke auf unser Verständnis der innerstaatlichen Auseinandersetzungen in beiden Ländern.