
Shaolin Brew: Race, Comics, and the Evolution of the Superhero
Shaolin Brew: Ethnie, Comics und die Entwicklung des Superhelden untersucht, wie sich die Comicindustrie aus einer weißen Perspektive entwickelt hat und wie Charaktere von Minderheiten durch einen stereotypen weißen Blick betrachtet wurden und werden. Darüber hinaus untersucht das Buch, wie farbige Stimmen einen Wandel in der Branche eingeleitet haben, indem sie nicht-weiße Charaktere, die ursprünglich durch eine weiße Linse betrachtet wurden, außerhalb des Rahmens des Weißseins verorten.
Der finanzielle Erfolg von Blaxploitation- und Kung-Fu-Filmen in den frühen 1970er Jahren führte dazu, dass große Comicverlage zum ersten Mal schwarze und asiatische Superheldenfiguren schufen, die ihre eigenen Comics anführten. Die Einführung schwarzer und asiatischer Hauptfiguren, die zuvor nur als Gaststars oder Sidekicks fungiert hatten, führte zu einer neuen Art der Zusammenarbeit zwischen Comicverlagen und Minderheitenfiguren und -lesern. Da sie jedoch von weißen Autoren geschrieben wurden, waren diese Figuren mit Stereotypen behaftet.
Der Autor Troy D. Smith befasst sich mit der Darstellung von Asiaten, Schwarzen und Latinos in der Comicindustrie und wie sie sich im Laufe der Jahre entwickelt hat.
Smith erforscht Themen wie Orientalismus, Whitewashing, schwarze Respektabilitätspolitik, den Mythos der Modellminderheit und politische Kontroversen, mit denen Fandoms konfrontiert sind. Insbesondere untersucht Smith, wie Fans die Superhelden, mit denen sie aufgewachsen sind - wie Luke Cage, Black Lightning und Shang Chi - in die Figuren verwandeln, die sie sich als Kinder gewünscht haben. Shaolin Brew befasst sich mit den Bemühungen farbiger Fans, die die Autoren drängten, diese Figuren realistischer zu gestalten.
Dieser Verfeinerungsprozess nahm zu, als immer mehr farbige Autoren und Künstler in die Branche eintraten und den Figuren ihre eigene Perspektive gaben. Als viele dieser Figuren von der Seite auf die Leinwand übergingen, hat eine neue Generation von Autoren, Künstlern und Lesern zusammengearbeitet, um eindimensionale Stereotypen in facettenreiche, dynamische Helden zu verwandeln.