Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte Erforschung von Sherlock Holmes als Pfeifenraucher, einschließlich Referenzen und Reproduktionen aus den Originalgeschichten. Obwohl es ein wertvolles Nachschlagewerk für Fans von Sherlock Holmes und des Pfeifenrauchens ist, finden einige Leser es aufgrund seines akademischen Stils und seiner Kürze weniger ansprechend.
Vorteile:Großartiges Nachschlagewerk für Sherlock Holmes- und Pfeifenliebhaber, gefüllt mit gut organisierten Details, interessanten Grafiken und Reproduktionen früher Geschichten. Viele Leser fanden es informativ und unterhaltsam zu lesen.
Nachteile:Einige finden die Analyse zwar detailliert, aber nicht besonders interessant und beschreiben den Ansatz eher als akademisch denn als unterhaltsam. Das Buch ist für seinen Preis recht kurz und ähnelt eher einem Essay oder einer Monografie, wobei ein großer Teil aus Auszügen aus Geschichten besteht.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Sherlock Holmes As A Pipe Smoker
Zahlreiche allgemeine Hinweise auf Holmes' Zigarren-, Zigaretten- und Pfeifenrauchgewohnheiten sind in der Vergangenheit veröffentlicht worden. Darüber hinaus gibt es einige gründlich recherchierte Artikel zu einzelnen Aspekten von Holmes' Pfeifen oder Tabaksorten.
Die vorliegende Monographie hingegen präsentiert eine vollständige Analyse aller Hinweise auf das Pfeifenrauchen im Zusammenhang mit Sherlock Holmes, wie sie in den sechsundfünfzig Kurzgeschichten und vier Romanen des Kanons sowie in den Originalillustrationen enthalten sind. Mit Originalillustrationen sind die Illustrationen der englischen Erstausgaben gemeint. Hinweise auf Holmes' Tabakkonsum mit Zigaretten, Zigarren und Schnupftabak werden nicht behandelt.
Darüber hinaus werden Hinweise auf das Pfeifenrauchen von anderen Personen als Sherlock Holmes im Kanon nicht untersucht, mit Ausnahme von Dr.
Watsons "Arcadia"-Tabakmischung, die Holmes mindestens einmal geraucht hat. Auf der Grundlage der oben genannten strengen Definition wurden 62 Textverweise in Bezug auf Pfeifen und 19 Textverweise in Bezug auf Tabak in 42 Fällen des Kanons sowie 22 Originalabbildungen von 19 Fällen ermittelt.
Die Suche wurde manuell und ohne computergestützte Suchwerkzeuge durchgeführt. Alle Verweise wurden jedoch mit einschlägigen Internet-Suchmaschinen überprüft. Unsere Analyse dieser Referenzen gliedert sich in vier Teile: Pfeifen, Tabake, Ort und tägliche Zeit des Rauchens.
Für alle Hinweise auf Rohre in den Originalabbildungen, die ein hinreichend klares Bild eines bestimmten Rohres zeigen, wird ein naheliegendes existierendes Rohrmodell vorgestellt. Zur Erleichterung des Lesers sind alle Pfeifenverweise im Text des Kanons und in den Originalabbildungen im Anhang aufgeführt. Das Tabakrauchen wurde in der zweiten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts von Kapitänen und Seeleuten aus den Kolonien in England eingeführt.
Sie brachten Pfeifen, Tabaksamen und -pflanzen sowie Fertigerzeugnisse mit und machten so das Tabakrauchen in der englischen Gesellschaft bekannter. In der viktorianischen Ära finden sich mehrere Monographien und Artikel, die sich mit dem Tabakrauchen befassen.
Diese Abhandlungen über Tabakkultur und -mode, auf die auch in zeitgenössischen populären Romanen häufig Bezug genommen wird, machten das Tabakrauchen in der wachsenden Mittel- und Unterschicht der englischen Gesellschaft populärer. In dem historischen Zeitraum, in dem die Sherlock-Holmes-Geschichten spielen, war das Pfeifenrauchen bereits weit verbreitet.