Bewertung:

„Die Bekenntnisse des John Watson“ ist der siebte Teil der Serie von Daniel D. Victor, in der Dr. John Watson seine seelischen Turbulenzen im Zusammenhang mit der Grippepandemie von 1918 und seine Schuldgefühle wegen des Todes eines Freundes erforscht. Die Mitwirkung von Sinclair Lewis fügt der Erzählung einen historischen Kontext hinzu, der auf geschickte Weise reale Personen und Ereignisse mit dem Krimi verwebt. Auch wenn Sherlock Holmes nicht im Mittelpunkt der Geschichte steht, spielt er doch eine Rolle bei der Aufklärung des Verbrechens, das Watson heimsucht.
Vorteile:Erfrischende Erzählung, die sich auf Dr. Watsons emotionale Tiefe und seine Schuldgefühle konzentriert, anstatt sich ausschließlich auf Holmes' Detektivarbeit zu konzentrieren.
Nachteile:Gut recherchierter historischer Hintergrund zur Grippepandemie von 1918, der den Bezug zu aktuellen Themen herstellt.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Sherlock Holmes and The Pandemic of Death
Quarantäne, Masken, Tod - Begriffe, die jeder kennt, der mit der so genannten Spanischen Grippe von 1918 konfrontiert war. Man schätzt, dass die schreckliche Grippe weltweit mehr als 50 Millionen Menschen tötete, deutlich mehr als die Geschütze des Großen Krieges, der gerade zu Ende ging.
Und doch hat niemand jemals etwas von Sherlock Holmes oder Dr. Watson über ihre eigenen Erfahrungen beim Überleben des schrecklichen Virus gehört - bis jetzt. In einem kürzlich entdeckten Manuskript lüftet Dr.
Watson das Geheimnis, das ihn jahrelang über die tödliche Pandemie zum Schweigen gebracht hatte. Erst als er den exzentrischen amerikanischen Schriftsteller Sinclair Lewis kennenlernt, wird die Wahrheit ans Licht gebracht und die Geschichte eines genialen Mordes enthüllt.