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Sherlock Holmes and The Sixty Steps
Séamas Duffys vierter Roman „Sherlock Holmes and the Sixty Steps“ folgt einem ähnlichen Format wie seine zuvor veröffentlichten Holmes-Sammlungen: eine Novelle zusammen mit einigen kürzeren Geschichten. Die vier Geschichten sind: „Die Tragödie von Langhorne Wyke“ (1890); ‚Das Geheimnis der dreizehn Glocken‘ (1895); ‚Das Abenteuer der sechzig Stufen‘ (1897); ‚Das Problem der koptischen Patriarchen‘ (1898).
In „Die Tragödie von Langhorne Wyke“ reisen der Detektiv und sein Chronist in das North Riding von Yorkshire, um den Doppelmord an einem wohlhabenden, aber mysteriösen Ehepaar aufzuklären. Holmes und Watson werden sofort mit dem plötzlichen und unheilvollen Verschwinden der beiden Zeugen des Mordes - einer älteren Witwe und ihres Reisegefährten - konfrontiert. Die Spur führt schließlich zurück nach London und zu begangenen, aber ungerächt gebliebenen Verbrechen aus Holmes' Vergangenheit.
In „Das Geheimnis der dreizehn Glocken“ werden Holmes und Watson zusammen mit Inspektor Lestrade in eine grausame Schatzsuche eines Mordes verwickelt.
In einem London im dichten Novembernebel werden ihre Schritte von einem schweigenden, unsichtbaren Gegner verfolgt, während sie einer Reihe von Kryptogrammen folgen, die sie entschlüsseln müssen. Diese makabren Hinweise führen sie an einige der seltsamsten Orte des viktorianischen Londons und in eine seiner bizarrsten Einrichtungen (die Holmes als „eine Zitadelle der Verrückten und Toten“ beschreibt).
In „The Adventure of the Sixty Steps“ (Das Abenteuer der sechzig Stufen) reisen Holmes und Watson nach Glasgow, um einen unschuldigen Mann vor dem Galgen zu retten, der zu Unrecht des brutalen Mordes an einer reichen, älteren Jungfer für schuldig befunden wurde. Ihre Reise führt sie in die untersten Viertel der Stadt, die von zwielichtigen Gestalten der Unterwelt wie „The Moudie“, „Cauld Kale“ und „The Acrobat“ bevölkert werden. Bei der Aufdeckung eines Netzes von Polizeikorruption und Fehlverhalten werden sie durch die rätselhafte Genealogie des Opfers verwirrt und stoßen auf mehr als einen Justizirrtum.
In „Das Problem der koptischen Patriarchen“ (eine Anspielung auf einen von Holmes' nicht aufgezeichneten Fällen aus dem kanonischen „Abenteuer des pensionierten Farbigen“) kommt Inspektor Lestrade vom Yard in die Baker Street, um Holmes zu informieren, dass die seltene und unbezahlbare alexandrinische Schriftrolle aus dem 10. Jahrhundert gestohlen und Pater Philoxenus vom koptischen Patriarchat in London entführt und freigekauft wurde. Holmes und Watson reisen in das verschlafene Themse-Dorf Bourne End, um das Geheimnis zu lüften, wie es dem Einbrecher und Entführer gelungen ist, mitten im Schneesturm vom Tatort zu fliehen, ohne eine einzige Spur im Schnee zu hinterlassen.