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Sherlockian Musings: Thoughts on the Sherlock Holmes Stories
Ist Sherlock Holmes wirklich so rational, wie er scheint? Er spricht von der Bedeutung des Denkens und der Logik, aber warum wirkt er dann manchmal wie ein „seltsamer Buddha“? Andererseits, warum zerschlägt Watson in Das Zeichen der Vier einen Buddha? Was geht in Das Zeichen der Vier, dieser seltsamen Geschichte über das Empire, vor sich? Was geht in allen sechzig Originalgeschichten des „Kanons“ vor? In dieser Studie der Geschichten geht Sheldon Goldfarb Fragen wie diesen nach, von der Bedeutung der Eier in „Thor Bridge“ bis hin zu dem Grund, warum Watson Holmes immer wieder wegen einer unbedeutenden Frau verlässt.
Welche Bedeutungen verbergen sich unter der Oberfläche dieser Detektivgeschichten? Warum gibt es in dieser Geschichte eine Besessenheit von Napoleon oder in einer anderen einen Artikel über den Freihandel? Können wir Antworten auf diese Fragen finden? Vielleicht. In dieser Sammlung von Essays (oder Musings„) zu jeder der 60 Geschichten probiert Dr.
Goldfarb, selbst ein preisgekrönter Krimiautor und Inhaber eines Doktortitels in englischer Literatur, auf jeden Fall auf unbeschwerte Weise eine Vielzahl von Perspektiven aus, die es den Lesern ermöglichen, ihre eigenen Schlüsse zu ziehen, etwa über die Natur des Engels in A Case of Identity“ oder den Grund, warum Holmes in Silver Blaze“ seine Lupe gegen ein Fernglas eintauscht. Wer nimmt ein Fernglas mit zu einem Pferderennen? Eben.