Bewertung:

In den Rezensionen zu „Sidney Chambers und der Schatten des Todes“ wird die Darstellung eines Geistlichen hervorgehoben, der in einem englischen Dorf der Nachkriegszeit der 1950er Jahre Rätsel löst. Während viele Leser die Tiefe der Charaktere und die Einblicke in die moralischen Dilemmata des Protagonisten schätzen, kritisieren einige, dass es den Geschichten im Vergleich zu traditionellen Kriminalromanen an Komplexität fehlt. Das Buch dient als Begleitbuch zur Fernsehserie „Grantchester“, obwohl die Leser erhebliche Unterschiede in den Handlungssträngen und der Charakterentwicklung zwischen den beiden Medien feststellen.
Vorteile:⬤ Gut ausgearbeitete, fesselnde Geschichten mit Tiefe und Charakterentwicklung.
⬤ Bietet reiche Einblicke in die Zeit der 1950er Jahre und moralische Fragen.
⬤ Die Figur des Rev. Sidney Chambers ist sympathisch, und seine inneren Konflikte verleihen ihr Tiefe.
⬤ Unterhaltsam für Fans von gemütlichen Krimis und für alle, die sich für die menschliche Natur interessieren.
⬤ Gute Begleitlektüre für Fans der Grantchester-Fernsehserie.
⬤ Manche Leser finden die Geschichten zu leicht oder ohne echte Krimielemente.
⬤ Der Protagonist wird von einigen als schlechte Darstellung eines Geistlichen angesehen.
⬤ Das Tempo kann langsam sein, und die Geschichten sind vielleicht nicht für diejenigen geeignet, die komplexe Handlungen suchen.
⬤ Die Kapitel sind lang und eignen sich daher weniger für eine gelegentliche Lektüre.
⬤ Die Unterschiede zur Fernsehadaption könnten Fans enttäuschen, die einen ähnlichen Inhalt erwarten.
(basierend auf 873 Leserbewertungen)
Sidney Chambers and The Shadow of Death - Grantchester Mysteries 1
Wir schreiben das Jahr 1953, das Krönungsjahr von Königin Elisabeth II. Sidney Chambers, Vikar von Grantchester und Ehrenkanonikus der Kathedrale von Ely, ist ein zweiunddreißigjähriger Junggeselle. Groß, mit dunkelbraunem Haar, Augen von der Farbe von Haselnüssen und einer beruhigenden, sanften Art ist Sidney ein unkonventioneller kirchlicher Detektiv. Er kann dorthin gehen, wo die Polizei nicht hinkommt.
Zusammen mit seinem schelmischen Freund, Inspektor Geordie Keating, untersucht Sidney den mutmaßlichen Selbstmord eines Anwalts aus Cambridge, einen skandalösen Juwelendiebstahl bei einer Silvesterparty, den ungeklärten Tod der Tochter eines Jazzpromoters und eine schockierende Kunstfälschung, die einen engen Freund in Gefahr bringt. Sidney stellt fest, dass man als Detektiv, genau wie als Geistlicher, nie dienstfrei hat, aber es gelingt ihm dennoch, Zeit für sein Interesse an Kricket, warmem Bier und heißem Jazz zu finden - und für eine seltsame Vorliebe für eine drei Jahre jüngere deutsche Witwe.
Mit einem Hauch von Agatha Christie und einem Hauch von G. K. Chestertons Father Brown führt The Grantchester Mysteries einen wunderbaren neuen Helden in die Welt der Detektivgeschichten ein.