Bewertung:

Das Buch ist eine kraftvolle und ehrliche Erinnerung an den sexuellen Missbrauch, den die Autorin Gail Hovey erlebt hat, und zeigt die komplexe Dynamik von Manipulation und Verletzlichkeit auf, die mit solchen Situationen einhergeht. Es betont ihren Weg des persönlichen Wachstums, der Widerstandsfähigkeit und des sozialen Engagements und bietet gleichzeitig Einblicke in die lang anhaltenden Auswirkungen von Missbrauch.
Vorteile:Der Schreibstil wird für seine Exzellenz und emotionale Tiefe gelobt. Die Leserinnen und Leser finden die Entwicklung der Charaktere fesselnd und fiebern mit der Autorin mit, während sie ihre schmerzhafte Geschichte durchlebt. Die Memoiren bieten wichtige Einblicke in das oft übersehene Thema der weiblichen Täter und werden als hilfreich für Missbrauchsopfer und diejenigen, die mit ihnen arbeiten, angesehen. In vielen Rezensionen werden die Eloquenz, die Ehrlichkeit und die einfühlsame Darstellung persönlicher und politischer Überschneidungen des Buches hervorgehoben.
Nachteile:Einige Leser warnen vor potenziellen Auslösern aufgrund der schweren Thematik des sexuellen Missbrauchs. Außerdem wird zwar die Erzählweise gelobt, aber auch die Komplexität der behandelten Themen erwähnt, die für manche Leser eine Herausforderung darstellen könnte, sich emotional darauf einzulassen.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
She Said God Blessed Us: A Life Marked by Childhood Sexual Abuse in the Church
Als Gail Hovey ein Teenager war, stellte ihre örtliche presbyterianische Kirche Georgia ein, eine in einem Seminar ausgebildete Leiterin für christliche Erziehung.
Die brillante und charismatische Georgia benutzte die Sprache des Glaubens, um mehrere ihrer Schülerinnen zu verführen, wobei sie alle zur Verschwiegenheit verpflichtete. Als sie schließlich die anderen verließ und sich auf Gail konzentrierte, hielt Gail sich für einzigartig gesegnet und richtete ihr Leben in den nächsten 15 Jahren nach Georgias Vorbild aus - der Abschluss des Seminars, der Ehemann als Pfarrer.
Diese Beziehung hatte einen tiefgreifenden und dauerhaften Einfluss auf die Frau, zu der Gail wurde, und hinterließ ihr ein Erbe aus Schuld und Scham. Hoveys mutige Memoiren beleuchten das weitgehend unsichtbare Thema des sexuellen Missbrauchs von Mädchen durch Frauen und erzählen von ihrem jahrzehntelangen Kampf, sich von einer überwältigend mächtigen und zutiefst zerstörerischen ersten Liebe zu befreien.