Bewertung:

Das Buch ist eine eindringliche Sammlung von Geschichten, die sich mit Themen wie kulturellem Aufbruch und den emotionalen Auswirkungen des Verlassens der Heimat befassen. Der Schreibstil wird als schön und wortgewandt beschrieben, der die Komplexität der Erfahrungen der Autorin als Exil-Jemenitin einfängt.
Vorteile:Die Prosa ist schön und wortgewandt und macht das Lesen zum Vergnügen. Die Geschichten sind fesselnd und persönlich, so dass sie bei den Lesern, die ähnliche Erfahrungen mit der Vertreibung gemacht haben, großen Anklang finden. Die Charaktere sind lebendig gezeichnet und sprechen wichtige Themen wie Armut, Angst und kulturelle Identität an. Die Übersetzungen werden dafür gelobt, dass sie den ursprünglichen Stil der Autorin wiedergeben.
Nachteile:Einige Leser könnten die Themen des Buches als schwer oder emotional empfinden, da es sich mit schwierigen Themen wie Exil und Armut befasst. Die Geschichten könnten eher diejenigen ansprechen, die ähnliche Situationen erlebt haben, was die Attraktivität des Buches für ein breiteres Publikum möglicherweise einschränkt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
They Die Strangers
They Die Strangers, eine Novelle und dreizehn Kurzgeschichten, ist das erste vollständige Werk des bedeutenden jemenitischen Schriftstellers Mohammad Abdul-Wali, das auf Englisch erscheint. Abdul-Wali kam bei einem tragischen Flugzeugunglück ums Leben, und seine Geschichten wurden nach seinem Tod von den Übersetzern Abubaker Bagader und Deborah Akers gesammelt.
Abdul-Wali wurde in Äthiopien als Sohn arabisch-jemenitischer Eltern geboren. Seine Geschichten, die von Nostalgie und der Bitterkeit des Exils geprägt sind, handeln von den gemeinsamen Erfahrungen von Jemeniten wie ihm selbst, die durch die Vertreibungen des Bürgerkriegs oder die Arbeitsmigration zwischen den Kulturen gefangen sind.
Zu seinen Figuren gehören zurückgelassene Frauen, Kinder, die ohne Vater aufwachsen, und Männer, die nach Jahren der Abwesenheit in ihre Heimat zurückkehren. Er erforscht das menschliche Dasein mit den Augen der Unterdrückten und Entrechteten und hat besonderes Mitgefühl für die Notlage der Frauen.