Bewertung:

Das Buch wird für seine Klugheit und Zugänglichkeit gelobt, die besonders für diejenigen von Vorteil sind, die in der Beratung und Supervision tätig sind. Einige Rezensenten merkten jedoch an, dass die Organisation der Kapitel für eine bessere Kohärenz verbessert werden könnte.
Vorteile:⬤ Voller Weisheit und anregendem Wissen, besonders wertvoll für Praktiker
⬤ warmherzig und schön geschrieben
⬤ unverzichtbar für Supervisoren und Supervisanden
⬤ eine zugängliche Lektüre
⬤ inspirierend
⬤ hilft beim Erlernen neuer Vokabeln.
Es mangelt an Kohärenz, da die Kapitel nicht gut miteinander verbunden sind; könnte mehr Tiefe und eine bessere Organisation rund um bestimmte Themen wie die Todsünden gebrauchen.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Seven Deadly Sins? - Issues in Clinical Practice and Supervision for Humanistic and Integrative Practitioners
„The Seven Deadly Sins“ ist aus einem gleichnamigen Fortbildungskurs hervorgegangen. Es zielt darauf ab, einige Konzepte aus der Welt der Psychoanalyse, der Selbstpsychologie und der affektiven Neurowissenschaft zugänglicher zu machen und die Herausforderung der Arbeit „in der realen Welt“ zu kommentieren.
Dies wird erreicht, indem eine integrative und anekdotische Perspektive auf Themen geboten wird, die in Ausbildungen mit humanistischem Schwerpunkt im Allgemeinen nicht oder nur unzureichend erforscht wurden, wie Neid, Scham, Liebe und Hass, Trauma, Sucht, Geld und Essstörungen. Diese Themen werden durch den sinnvollen Einsatz von klinischen Fallstudien veranschaulicht. Insbesondere auf eine Fallstudie wird in mehreren Kapiteln Bezug genommen, darunter auch in einem ausführlichen, um zu verdeutlichen, dass ein und dasselbe klinische Bild durch verschiedene Linsen betrachtet werden kann.
Es werden verschiedene „Landkarten“ zur Verfügung gestellt, um Supervisoren und Kliniker bei der Einhaltung gegensätzlicher diagnostischer Modelle und bei der Arbeit mit Psychotherapie- und Beratungspraktikanten zu unterstützen. Das Buch folgt einem logischen Aufbau: Im ersten Kapitel werden die Anfänge der Supervision und der Supervisionsbeziehung erforscht, während in den späteren Kapiteln die oben genannten Themen sowie andere Dinge wie die Gründe für "Etiketten" wie die DSM-Kategorien behandelt werden.
Kearns betont die Notwendigkeit, sich vor Dogmen zu hüten und die Mythen zu dekonstruieren, die sich in den verschiedenen Therapien bilden. Die Kapitel können einzeln gelesen werden, was das Buch zu einem idealen Hilfsmittel für Supervisoren und Kliniker macht, die damit auf spezifische Probleme reagieren können.