Bewertung:

Das Buch wurde für seine aufschlussreiche und durchdachte Erkundung des schwarzen Feminismus gelobt, die dessen Bedeutung sowohl im akademischen als auch im persönlichen Kontext hervorhebt. Die Leser äußern sich begeistert über die Autorin und ihre Relevanz für die Infragestellung vorherrschender Theorien in den Black Studies.
Vorteile:Der gut argumentierte und zum Nachdenken anregende Inhalt und die ausgezeichnete Schreibqualität machen das Buch zu einer unverzichtbaren Quelle für das Verständnis des schwarzen Feminismus und zu einem notwendigen Gegengewicht zu den vorherrschenden Gesellschaftstheorien.
Nachteile:Es wurden keine potenziellen Nachteile des Buches genannt.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Scandalize My Name: Black Feminist Practice and the Making of Black Social Life
Von der Saphirin, der Mammy und der Isebel bis hin zur wütenden schwarzen Frau, der Baby Mama und der Windelhure - die Ikonographie der schwarzen Frau hat in der öffentlichen Kultur eine lange und bewegte Geschichte.
Die Erzählung dieser Geschichte hat lange Zeit die Arbeit schwarzer Theoretikerinnen beschäftigt - ein Großteil davon war grundlegend für die Verortung schwarzer Frauen in der Matrix des soziopolitischen Denkens und der Praxis in den Vereinigten Staaten. Scandalize My Name knüpft an die reiche Tradition dieser Arbeit an, indem es die Untersuchung der Repräsentation schwarzer Frauen als eine Öffnung für eine kritische Betrachtung der Unwägbarkeiten des schwarzen sozialen Lebens betrachtet.
Sie plädiert für eine radikale schwarze Subjektposition, die eine intramurale soziale Ordnung strukturiert und von ihr strukturiert wird, die in der Unterseite des Stereotyps schwelgt und letztlich den Begriff der „Zivilgesellschaft“ selbst destabilisiert. Scandalize My Name ist eine Mischung aus Memoiren, soziologischer Untersuchung, literarischer Analyse und Kulturkritik und untersucht so unterschiedliche Themen wie Serienmord, Reality-TV, christliche Evangelisation, Schwangerschaft im Teenageralter und das Werk von Toni Morrison, um die schwarze feministische Praxis als einen Modus voranzutreiben, durch den die schwarze Sozialität sowohl theoretisiert als auch materiell gemacht wird.