
Slave Trade and Abolition: Gender, Commerce, and Economic Transition in Luanda
Jahrhunderts war Luanda, die Verwaltungshauptstadt des portugiesischen Angola, einer der einflussreichsten Häfen für den transatlantischen Sklavenhandel. Zwischen 1801 und 1850 schifften sich hier mehr als 535 000 versklavte Afrikaner ein.
In der Geschichte dieser vielfältigen, wohlhabenden Stadt wurde die geschlechtsspezifische Dynamik der Händlergemeinschaft häufig übersehen. Vanessa S. Oliveira zeichnet nach, wie sich die bestehenden Handelsnetze in der ersten Hälfte des 19.
Jahrhunderts an die Veränderungen im atlantischen Sklavenhandel anpassten. Jahrhunderts anpassten.
Slave Trade and Abolition zeigt, dass Frauen, die als donas bekannt waren (ein Begriff, der von dem Titel abgeleitet wurde, der adligen und königlichen Frauen auf der iberischen Halbinsel verliehen wurde), oft wichtige Kulturvermittlerinnen waren. Als Vermittlerinnen zwischen Fremden und Einheimischen hatten sie einen hohen sozioökonomischen Status und konkurrierten sogar mit den männlichen Kaufleuten, die den Handel kontrollierten.
Oliveira liefert reichhaltige Belege für die vielfältigen Einflüsse dieser luso-afrikanischen Gemeinschaft auf ihre Gesellschaft. Dabei offenbart sie eine unerwartet nuancierte Wirtschaft in Bezug auf die Dynamik von Geschlecht und Autorität.