Sklaverei als moralisches Problem: In der frühen Kirche und heute

Bewertung:   (4,8 von 5)

Sklaverei als moralisches Problem: In der frühen Kirche und heute (a. Glancy Jennifer)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch „Sklaverei als moralisches Problem“ von Jennifer A. Glancy bietet eine gründliche Untersuchung der Sklaverei vom frühen Christentum bis zur Gegenwart und geht mit gut recherchierten Argumenten auf moralische Fragen ein. Es ist in vier Kapitel unterteilt, die verschiedene Aspekte der Sklaverei im Kontext des Christentums beleuchten und sowohl historische Einblicke als auch biblische Interpretationen präsentieren.

Vorteile:

Faszinierende und sensible Behandlung eines komplexen Themas.
Gut recherchiert und klar geschrieben, mit zugänglicher Prosa.
Behält den Fokus und die faire Behandlung durchgehend bei.
Mutige Darstellung unbequemer Wahrheiten.
Bietet interessante historische Perspektiven und eine biblische Analyse der Sklaverei.
Beschäftigt sich mit schwierigen Fragen und bietet aufschlussreiche Antworten.
Gute Einbeziehung von weiterführender Literatur und Anmerkungen.

Nachteile:

Links in der Kindle-Version funktionierten nicht.
Fehlende visuelle Hilfen wie Illustrationen oder Diagramme, die das Verständnis verbessern könnten.
Begrenzte Diskussion darüber, wie die amerikanische Sklaverei gerechtfertigt wurde.

(basierend auf 2 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Slavery as Moral Problem: In the Early Church and Today

Inhalt des Buches:

Jüngste Berichte der USA und der UN dokumentieren die erschreckende Häufigkeit des Menschenhandels in der heutigen Welt. Doch die Situation ist kaum neu.

Die Tatsache, dass einige frühe Christen Sklaven waren, stellt für Christen heute kein moralisches Problem dar. Die Tatsache, dass einige frühe Christen Sklavenhalter waren, schon. Jennifer Glancy geht Fragen nach, die auch heute noch Männer und Frauen innerhalb und außerhalb der Kirchen beschäftigen: Warum hat sich Jesus nicht energisch gegen die Sklaverei ausgesprochen? Warum sah die frühe Kirche die Sklaverei nicht als grundlegend unvereinbar mit dem Evangelium an? Gab es lichte Momente, in denen einige Christen tatsächlich zu diesem Schluss kamen, und warum wissen wir nicht mehr darüber? Warum hatte das Christentum keinen größeren Einfluss auf die Sklavenhaltung im Römischen Reich? Und welche Lehren können wir daraus ziehen, wenn wir in unserer eigenen Zeit mit moralischen Katastrophen konfrontiert werden?

Obwohl die Sklaverei in den ersten Jahrhunderten der Kirche in mehreren Kapiteln behandelt wird, konzentriert sich Glancy auf die Frage der moralischen Vorstellungskraft: Was braucht es, damit Menschen sich klar gegen festgefahrenes und akzeptiertes Unrecht stellen? Wie sollten wir in einer Zeit reagieren, in der Schuldknechtschaft, Kinderarbeit, Sexsklaverei und Menschenhandel zunehmen und zunehmend in die wirtschaftliche Globalisierung integriert werden? Und bieten die frühen christlichen Schriften überhaupt eine Hilfe?

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780800696702
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2011
Seitenzahl:96

Kauf:

Derzeit verfügbar, auf Lager.

Ich kaufe es!

Weitere Bücher des Autors:

Sklaverei als moralisches Problem: In der frühen Kirche und heute - Slavery as Moral Problem: In the...
Jüngste Berichte der USA und der UN dokumentieren...
Sklaverei als moralisches Problem: In der frühen Kirche und heute - Slavery as Moral Problem: In the Early Church and Today

Die Werke des Autors wurden von folgenden Verlagen veröffentlicht: