
Smoke and Mirrors - Acknowledgement, Alienation, Antisocial Behaviour and Transformation
Antisoziales Verhalten macht den meisten, wenn nicht allen Menschen Angst. Diese Angst führt zu verschiedenen, zuvor erlernten Methoden, um sich dagegen zu wehren.
Sie führt oft zu Respektlosigkeit in Beziehungen und Kriegen zwischen Ländern. Auf professioneller Ebene hat sie zu Hilfsmitteln wie dem Diagnostischen und Statistischen Handbuch geführt, um dieses Verhalten zu verhindern. In diesem Buch wird anhand von Fallstudien, Erzählungen von Klienten und gesellschaftspolitischen Beispielen gezeigt, dass diese verschiedenen Formen der Verteidigung ironischerweise oft auch der Treibstoff für wachsendes antisoziales und prosoziales Verhalten sind.
Wenn antisoziales Verhalten als Ressource für das Erlernen neuer Verteidigungsfähigkeiten (statt als Rechtfertigung für Respektlosigkeit) betrachtet und transformativ genutzt wird, kann dies zu unterschiedlichen Konsequenzen führen, die auf zwischenmenschlichem, nationalem und internationalem Wachstum basieren. Die Vorbeugung und Veränderung von antisozialem Verhalten hängt entscheidend von unserem Engagement ab, uns selbst und die Arbeit der Menschen kritisch zu betrachten, damit die Gesellschaft ein Gefühl der Handlungsfähigkeit entwickeln kann. In diesem Buch verwendet der Autor Beispiele aus einem Entwicklungsland, Südafrika (und wie es von anderen Ländern, insbesondere den Vereinigten Staaten, gelernt hat), als Mikrokosmos.
In den letzten zweiundzwanzig Jahren hat sich das Land von einem von Respektlosigkeit geprägten Land zu einem Land des gegenseitigen Respekts gewandelt. Sie ist weitgehend gescheitert, und zwar nicht wegen mangelnder Absicht, sondern weil man nicht weiß, wie die Hinterlassenschaften der Vergangenheit in der Identität des Landes und in der Identität der Menschen als Individuen und in ihren Beziehungen fortbestehen. Nichtsdestotrotz gibt es Fälle, in denen die Lehren aus der Vergangenheit genutzt wurden, um die Gegenwart zu verändern.
Diese breit angelegte Analyse des antisozialen Verhaltens in Südafrika kann nicht nur für dieses Land von besonderem Interesse sein, sondern auch für andere Länder, die von einem wachsenden Maß an Kriminalität und Gewalt geplagt sind. (Impressum: Nova)