Bewertung:

Somebody Else's Dream von Maxim Furek ist eine detaillierte und nostalgische Erkundung der Rockmusikszene im Nordosten Pennsylvanias, die sich hauptsächlich auf die Bands The Buoys und Dakota konzentriert. Das Buch beschreibt den Weg der beiden Bands von Lokalmatadoren bis hin zu ihrem Beinahe-Durchbruch in der Musikindustrie und schildert die Prüfungen, Triumphe und die Liebe zur Musik, die ihre Karrieren bestimmten.
Vorteile:Das Buch ist ein reichhaltiger historischer Bericht voller persönlicher Geschichten und Anekdoten über die lokale Musikszene, unterstützt durch Fotos und Zitate von Musikern. Die Leser schätzen Fureks gründliche Recherchen und seine emotionale Verbundenheit mit dem Thema, die das Buch sowohl erhellend als auch nostalgisch macht. Viele halten es für eine großartige Lektüre für alle, die sich für Rockgeschichte interessieren, insbesondere für Fans von The Buoys und Dakota.
Nachteile:Einige Leser finden die chronologische Gliederung des Buches verwirrend und zerstreut, was das Leseerlebnis insgesamt beeinträchtigen kann. Einige Rezensionen deuten darauf hin, dass das Buch eher für einheimische Leser und solche mit einem besonderen Interesse an den behandelten Bands geeignet ist.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
Somebody Else's Dream: Dakota, the Buoys, & Timothy
Im Jahr 2021 jährt sich der Todestag des verstörenden Liedes „Timothy“ zum 50. „Der Text des von den Radiosendern verbotenen und als „schlimmster Song aller Zeiten“ bezeichneten Liedes über Kannibalismus in einem Kohlebergwerk in Pennsylvania ist eine unheimliche Parallele zum realen Sheppton-Desaster.
Der vom Dramatiker Rupert Holmes geschriebene Billboard-Hit begründete die Karriere von The Buoys. Es folgten Auftritte im legendären Whisky a Go Go, im Stone Balloon und auf dem Satsop River Festival, das sie vor 150.000 Fans eröffneten. Die Buoys tourten durch die Niederlande, wurden bei einem Billardspiel mit Sly Stone abgezockt - vor seinem massiven Zehn-Meilen-Stau -, hingen mit Blue Öyster Cult ab - vor ihrem Aufstand in der Kingston Armory, erhielten einen Vortrag über Libertarismus vom Musikgenie Frank Zappa und wurden von Delaney Bramlett betreut - bevor Kokain sein Leben ruinierte.
Die aus Dakota hervorgegangene Band, die von Danny Seraphine aus Chicago und Hawk Woliinski von Rufus produziert wurde, spielte während der Zweihundertjahrfeier des Landes auf derselben Bühne wie die Beach Boys. Sie wurden als Ersatz für Vince Gill von der Pure Prairie League eingeladen und begleiteten Freddie Mercury und Queen auf einer ausverkauften 35-Städte-Tournee, die mit einem dreitägigen Konzert im Madison Square Garden vor ausverkauftem Haus endete.
Dies ist die Geschichte einer erstaunlichen amerikanischen AOR-Band mit mehr als zehn aufgenommenen Alben, die trotz des berüchtigten „Dakota-Fluchs“ und des Coal Region Hoodoo in Europa, Korea und Japan Erfolg hatte. Ihre Geschichte ist auch ein warnendes Beispiel für Drogenmissbrauch, die Fallstricke des Ruhms und den wahren Preis der Rock'n'Roll-Fantasie.