Bewertung:

In den Rezensionen wird Grace Slicks Autobiografie als faszinierender und offener Bericht über ihr Leben hervorgehoben, voller Humor und Ehrlichkeit. Die Leser schätzten ihre einfühlsame Erzählweise und ihre Fähigkeit, sie zu fesseln, so dass sie sich mit ihren Erfahrungen verbunden fühlten. Während viele die Erinnerungen und Anekdoten aus ihrer Musikkarriere genossen, bemängelten einige einen Mangel an Tiefe bei der Diskussion über die Musik selbst und fanden die Erzählung manchmal etwas zerstreut und tangential. Insgesamt wird das Buch als unterhaltsame Lektüre über eine Schlüsselfigur der Rockgeschichte angesehen.
Vorteile:Fesselnde Erzählung, humorvolle und offene Reflexionen, aufschlussreiche Perspektive auf die Rockszene der 60er und 70er Jahre, Nachvollziehbarkeit und hoher Unterhaltungswert. Viele Leser fühlten sich der Person Grace Slick sehr verbunden und schätzten ihre Ehrlichkeit in Bezug auf ihr Leben und ihre Erfahrungen.
Nachteile:Einige empfanden das Buch als unübersichtlich oder sprangen zu viel hin und her, was dazu führte, dass es in bestimmten Bereichen, vor allem in Bezug auf die Musik, an Tiefe fehlte. Einige Leser waren enttäuscht, dass der Schwerpunkt eher auf persönlichen Eskapaden und Beziehungen als auf musikalischen Leistungen oder Erkenntnissen lag. Einige erwähnten auch, dass das Buch manchmal ein wenig negativ oder zerstreut sein könnte.
(basierend auf 190 Leserbewertungen)
Somebody to Love?: A Rock-And-Roll Memoir
Eine offene Autobiographie der großen Rockdiva von Jefferson Airplane und Jefferson Starship, die ihr wildes Leben an der Spitze der Gegenkultur der sechziger und siebziger Jahre offenbart.
Man hat sie als die ursprüngliche weibliche Geächtete des Rock and Roll bezeichnet, die für ihr schlechtes Benehmen ebenso berühmt war wie für ihre eindringliche Gesangsstimme. In ihrer 25-jährigen Karriere als Musikerin landete Grace Slick Dutzende von Hits und verkaufte Millionen von Alben. Von "White Rabbit" und "Somebody to Love" bis hin zu "Sarah" und "Miracles" wurden ihre Songs zu den Hymnen einer ganzen Generation.
Ob sie ihre Eskapaden im Weißen Haus mit Abbie Hoffman oder das unvergessliche Woodstock-Erlebnis beschreibt, Slicks Erinnerungen sind genauso bildreich wie ihre Texte. In dieser provokanten Erzählung werden die Leser die vielen Seiten von Grace Slick entdecken: als künstlerische Pionierin; sie nimmt Songs mit Jerry Garcia und David Crosby auf; als Anhängerin von Freiheit und Rebellion; sie schläft mit Jim Morrison und wird dreimal wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet (ohne tatsächlich in einem Auto gesessen zu haben); und als liebevolle Mutter der Schauspielerin China Kantner versucht sie, eine Balance zwischen lockerer Freundschaft und elterlicher Weisheit zu finden.
Slick bietet ein aufschlussreiches Selbstporträt der komplexen Frau hinter dem Rock-Outlaw-Image und liefert einen unverstellten Blick hinter die Kulissen der Menschen und des Geistes, die ein Vierteljahrhundert amerikanischer Popkultur prägten. Wild witzig, offen und anschaulich erzählt Somebody to Love?, wie es während und nach dem Summer of Love wirklich war - und wie eine bemerkenswerte Frau alles überlebte und heute so lebendig und rebellisch ist wie eh und je.