Bewertung:

Das Buch enthält eine eingehende Untersuchung der Psychoakustik, der Klangforschung und ihrer Anwendungen, einschließlich der militärischen Nutzung und der Auswirkungen auf die Gesundheit. Während einige Leser das Buch faszinierend und informativ fanden, wurden andere durch die schwere akademische Sprache und den verworrenen Schreibstil abgeschreckt, der es schwer verdaulich machte.
Vorteile:Das Buch bietet eine einzigartige Perspektive auf Schall und seine Auswirkungen auf die Bevölkerung und den Einzelnen, integriert verschiedene Disziplinen wie Psychoakustik und Affekttheorie und enthält interessante Fallstudien. Es kann für die Forschung von Nutzen sein, und einige Leser erkannten die Fähigkeit des Autors, Geschichten zu erzählen, und sein umfassendes Wissen an.
Nachteile:Viele Rezensenten bemängelten den schweren akademischen Jargon, die verschachtelten Sätze und die mangelnde Klarheit des Textes. Einige fanden es schwierig, sich auf den Text einzulassen, weil sie ihn für zu langatmig und prätentiös hielten, während andere anmerkten, dass er ohne Vorkenntnisse der Klangkunst verwirrend sein könnte.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
Sonic Warfare: Sound, Affect, and the Ecology of Fear
Eine Erkundung der Erzeugung, Übertragung und Veränderung von affektiver Tonalität - wenn Klang dazu beiträgt, eine schlechte Stimmung zu erzeugen.
Klang kann eingesetzt werden, um Unbehagen zu erzeugen, eine Bedrohung auszudrücken oder eine Atmosphäre der Angst oder des Schreckens zu schaffen - um eine schlechte Stimmung zu erzeugen. Zu den akustischen Waffen dieser Art gehören die „psychoakustische Korrektur“, die von der US-Armee gegen den starken Mann in Panama, Manuel Noriega, und vom FBI gegen die Davidianer in Waco eingesetzt wurde, Schallwellen (oder „Schallbomben“) über dem Gazastreifen und Hochfrequenz-Rattenvertreiber, die gegen Teenager in Einkaufszentren eingesetzt wurden. Gleichzeitig erzeugen Künstler und Musiker intensive Frequenzen auf der Suche nach neuen ästhetischen Erfahrungen und neuen Möglichkeiten, Körper im Rhythmus zu mobilisieren. In Sonic Warfare erforscht Steve Goodman diese Anwendungen akustischer Gewalt und ihre Auswirkungen auf die Bevölkerung.
Auf der Grundlage von Philosophie, Wissenschaft, Fiktion, Ästhetik und Populärkultur entwirft er ein (Dis-)Kontinuum der Schwingungsgewalt, das die polizeiliche und militärische Erforschung akustischer Mittel zur Kontrolle von Menschenmengen, den Einsatz von Sonic Branding durch Unternehmen und die intensiven akustischen Begegnungen in der Klangkunst und Musikkultur umfasst.
Goodman schließt mit Spekulationen über das noch nicht Gehörte - das Konzept des Unklangs, das sich sowohl auf die Peripherie der auditiven Wahrnehmung als auch auf den nicht realisierten Nexus von Rhythmen und Frequenzen innerhalb hörbarer Bandbreiten bezieht.