Bewertung:

Das Buch bietet eine nostalgische Reise durch die Geschichte des South Plains Army Airfield in Lubbock, Texas, insbesondere während des Zweiten Weltkriegs, und versorgt die Leser mit einer Mischung aus Fotos und historischem Kontext.
Vorteile:Es weckt bei denjenigen, die mit Lubbock und dem Stützpunkt vertraut sind, schöne Erinnerungen, enthält viele informative Fotos von Segelflugzeugen und Flugzeugen, ist klar gegliedert und in verschiedene Kapitel unterteilt und bietet eine gute allgemeine Geschichte des Flugplatzes.
Nachteile:Das Buch bietet keine vollständige Darstellung der Geschichte des Flugplatzes und enthält kleinere Ungenauigkeiten, wie z.B. die falsche Identifizierung von Flugzeugen. Einige Aspekte der Geschichte, insbesondere der Nachkriegszeit, könnten ausführlicher behandelt werden, und es fehlt an Fotos aus bestimmten Zeiträumen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Der South Plains Army Airfield in Lubbock, Texas, war während des Zweiten Weltkriegs ein wichtiger Ausbildungsstützpunkt für Segelflugzeugpiloten der US Army Air Force. Etwa 80 Prozent der rund 6.000 Piloten, die für den Einsatz als Lastensegelflugzeug ausgebildet wurden, erhielten auf dem SPAAF (South Plains Army Airfield) ihre Fortbildung und wurden mit dem G-Flügel ausgezeichnet.
Der Stützpunkt wurde innerhalb von nur fünf Jahren während des Zweiten Weltkriegs geplant, gebaut, genutzt und dann geschlossen. Heute erinnert nur noch wenig an das fieberhafte und wichtige militärische Trainingsprogramm, das einst in den flachen, strukturlosen South Plains von Texas stattfand. Während des Zweiten Weltkriegs beinhalteten die amerikanische Militärstrategie und -taktik eine bedeutende Luftlandekomponente.
Großen Invasionen, wie dem D-Day in der Normandie, gingen riesige Luftflotten mit Fallschirmjägern und deren Ausrüstung voraus. Diese Luftlandeflotten umfassten manchmal weit mehr als 1.000 alliierte Segelflugzeuge.
Die amerikanischen Luftlandetruppen waren auf ein unscheinbar aussehendes Flugzeug, das CG-4A-Gleitflugzeug, angewiesen, um die zum Überleben notwendigen Fahrzeuge, Munition und Verstärkungen zu transportieren. Die Piloten, die sie flogen, lernten ihr Handwerk auf dem South Plains Army Airfield.