
Social and Intellectual Networking in the Early Middle Ages
Social and Intellectual Networking in the Early Middle Ages (Soziale und intellektuelle Vernetzung im Frühmittelalter) versucht, unser Verständnis von frühmittelalterlicher Konnektivität zu erweitern, indem es soziale und intellektuelle Kooperationen, Wettbewerbe und Kommunikationen zwischen Personen, Orten, Dingen und Ideen im europäischen und mediterranen Westen in der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends n. Chr.
untersucht. Dabei erforschen die Autoren die Existenz, Leistung und Nachhaltigkeit verschiedener politischer, wissenschaftlicher, kirchlicher und materieller Netzwerke anhand von Manuskripten, Artefakten und Theorien, die von zwei weit gefassten Interpretationskategorien eingerahmt werden. Die erste Kategorie untersucht Netzwerke von Gelehrten und Schriftstellern sowie die sozialen und politischen Geschichten, die mit ihrer Produktion verbunden sind.
In der zweiten wird die Weitergabe von "Wissen" als Information, Rhetorik, Objekt und epistemische Grundlage vorgestellt. Darüber hinaus untersucht das Buch konsequent die theoretischen Möglichkeiten und Probleme der Erforschung frühmittelalterlicher Netzwerke, versucht, historische Netzwerke zu rekonstruieren, und analysiert kritisch das Konzept der "Information".