Bewertung:

Das Buch bietet einen fesselnden Bericht aus erster Hand über das Leben im alten New Orleans, insbesondere während der 1840er Jahre und des Bürgerkriegs. Es fängt die einzigartigen kulturellen Aspekte der Stadt und die Komplexität der damaligen Zeit ein, einschließlich der Sklaverei und der sozialen Erwartungen. Die nostalgischen Betrachtungen der Autorin sind reich an Details und machen das Buch zu einer fesselnden Lektüre für alle, die sich für historische Perspektiven interessieren.
Vorteile:⬤ Lebendige und fesselnde Ich-Erzählung, die die Essenz des alten New Orleans einfängt.
⬤ Reichhaltiger historischer Kontext und detaillierte Beschreibungen des Lebens in den 1840er Jahren.
⬤ Persönliche Anekdoten, die Nostalgie und Charme hervorrufen.
⬤ Geeignet für Leser, die sich für Geschichte interessieren, insbesondere für New Orleans.
⬤ Illustrationen bereichern das Leseerlebnis.
⬤ Einige Haltungen und Beschreibungen können nach heutigen Maßstäben als beleidigend oder politisch unkorrekt angesehen werden, insbesondere in Bezug auf die Sklaverei und die Rolle der „Mammy“.
⬤ Der Schreibstil kann auf moderne Leser sentimental oder zart wirken.
⬤ Begrenzte Attraktivität für diejenigen, die objektivere historische Darstellungen bevorzugen.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Social Life in Old New Orleans
Die Wunder und die Schönheit des Südens der Vorkriegszeit werden in den Erinnerungen von Eliza Ripley wieder lebendig. Die 1832 geborene Ripley erlebte den Wandel des Südens aus erster Hand und beklagte den Verlust der eleganten Südstaatenbälle und Hochzeitstraditionen, wie etwa die Zeremonie im Salon des Hauses.
Da sie den größten Teil ihrer Kindheit in New Orleans verbrachte, dokumentiert Ripley alle Facetten des Lebens in New Orleans und entlang des Flusses, von der Haushaltsführung im Frühling bis zu den Erzählungen der Sklaven. Sie erzählt von vergangenen Reisen auf Dampfschiffen, die sie als Paläste bezeichnet, und von ihrem Lieblingsschiff, der Grey Eagle, die über Kabinen und einen Gesellschaftsraum verfügte. Sie erinnert sich an die Lieder, die ihre eigene Mutter ihr einst vorsang, und an die einfache Freude eines alten hölzernen Schaukelstuhls.
In ihren Erinnerungen erschafft Ripley meisterhaft das New Orleans, das vor dem Bürgerkrieg existierte. Ihre schlichte, aber anschauliche Sprache fängt die Essenz dieser Zeit und die süße Nostalgie ihrer Erinnerungen an eine verlorene Ära ein.