Bewertung:

Das Buch „Three Thousand Miles on a Galleon“ ist eine detaillierte und gut recherchierte Untersuchung des Lebens auf See während des Zeitalters der Entdeckungen, wobei der Schwerpunkt auf den Erfahrungen der spanischen Seeleute liegt. Es behandelt verschiedene Aspekte wie das tägliche Leben, den Proviant und den Seehandel jener Zeit, was es zu einer wertvollen Quelle für Historiker und Enthusiasten gleichermaßen macht.
Vorteile:⬤ Gelehrter und doch zugänglicher Schreibstil.
⬤ Umfassende Darstellung des Lebens der Seeleute im 15. und 16.
⬤ Gut recherchiert und mit genauen historischen Details.
⬤ Großartige Einblicke in den Seehandel und die Perspektiven der an der Seefahrt Beteiligten.
⬤ Enthält interessante Anekdoten und Illustrationen.
⬤ Sehr empfehlenswert für Historiker, Reenactors und alle, die sich für maritime Geschichte interessieren.
⬤ Einige Leser fanden das Buch teuer.
⬤ Die letzten Kapitel könnten ein strafferes Lektorat vertragen.
⬤ Die sensiblen Inhalte in Bezug auf Strafen sind möglicherweise nicht für alle Leser geeignet.
⬤ Es fehlt ein breiterer Kontext in Bezug auf Europa und die zeitgenössischen Ereignisse der Zeit.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
Spain's Men of the Sea: Daily Life on the Indies Fleets in the Sixteenth Century
Jahrhundert hing die Kontrolle Spaniens über sein riesiges Reich in der Neuen Welt von den Seeleuten und Offizieren ab, die die Galeonen und Handelsschiffe seiner Atlantikflotten bemannten. In Spain's Men of the Sea zeichnet Pablo E. P rez-Malla na ein atemberaubendes Porträt des täglichen Lebens an Bord der Schiffe auf dem spanischen Festland. Mit dem Auge eines Romanciers für Details und Dramatik beschwört P rez-Malla na in diesem gründlich recherchierten und großzügig illustrierten Bericht das goldene Zeitalter der Seefahrt herauf.
Spaniens Männer des Meeres beginnen in Sevilla, dem Tor zur Neuen Welt. Als eine der kosmopolitischsten Städte Europas zog Sevilla Menschen und Waren aus der ganzen Welt an. Von Sevilla aus folgt P rez-Malla na den spanischen Flotten zu den westindischen Häfen von San Juan de Ulda, Veracruz, Cartagena, Nombre de Dios, Portobelo und Havanna. Er stellt die Männer und Jungen vor, die zur See fuhren - von den Sprossen der Seefahrerdynastien und den Flüchtlingen vor der Justiz bis hin zu den Waisen und mittellosen Kindern, die als Kajütenjungen in die Lehre gingen. Einige heuerten aufgrund von Familientraditionen an, andere wegen der Verlockung der Schätze der Neuen Welt oder einfach, um eine kostenlose Überfahrt nach Amerika zu erhalten. Die meisten Seeleute wurden schlecht bezahlt, aber die Unternehmungslustigen unter ihnen stockten ihren mageren Lohn durch Kleinhandel oder Schmuggel auf. P rez-Malla na beschreibt auch die Beziehungen zwischen Schiffseignern, Offizieren und Besatzungen und schildert das Eingreifen der spanischen Regierung bei Streitigkeiten über die Heuern und bei Fällen von Ungehorsam und Misshandlung.
P rez-Malla na zeichnet ein düsteres Bild des Lebens auf See und seiner physischen und psychischen Auswirkungen auf Seeleute und Passagiere gleichermaßen. Das Leben auf See war geprägt von beengten Unterkünften, miserablem Essen, Seekrankheit, Ungezieferbefall und Krankheiten. Noch beängstigender war die Gefahr von Schiffbrüchen und Überfällen durch Korsaren und Piraten, die jede Seereise begleitete. Es überrascht nicht, dass die meisten Seeleute sehr abergläubisch waren, und P rez-Malla na schließt seine anschauliche Studie mit einer Erkundung ihres unorthodoxen religiösen Glaubens, der christliche und heidnische Elemente miteinander verband. Spaniens Männer des Meeres" ist ein bedeutender Beitrag zur Geschichte der Seefahrt und gleichzeitig eine fesselnde Geschichte über das alltägliche Leben und den Tod in der maritimen Gemeinschaft.
P rez-Malla na schreibt gut und hat einen einnehmenden Sinn für Humor. Das Werk ist reich illustriert, und die Abbildungen, darunter viele Farbtafeln, sind gut ausgewählt... Dieses Buch dürfte allen Liebhabern der Seeromantik ebenso gefallen wie den Spezialisten für spanische und lateinamerikanische Kolonialgeschichte. --Benjamin Keen, Autor von A History of Latin America.
--Darlene Abreu-Ferreira "Bulletin of the Society of Spanish and Portuguese Historical Studies".