Bewertung:

Das Buch hat eine Reihe von Rezensionen erhalten, in denen die zum Nachdenken anregenden Konzepte des spekulativen Designs hervorgehoben werden, aber auch Kritik an der Ausführung und dem Schluss geübt wird. Die Leser schätzen die innovativen Einblicke, finden es aber herausfordernd und manchmal unklar.
Vorteile:⬤ Bietet unglaubliche Einblicke in die Design- und Studiopraxis
⬤ regt zum Nachdenken an und inspiriert
⬤ ermutigt zu einer revitalisierenden Denkweise
⬤ ein Muss für Designer und Strategen
⬤ bietet einzigartige und spekulative Perspektiven
⬤ enthält Beispiele für künstlerische Projekte im spekulativen Design.
⬤ Einige komplexe Theorien können überwältigend sein
⬤ Enttäuschendes Ende
⬤ Fehlt ein konsistentes Denkmuster
⬤ Wird von einigen als Zeitverschwendung angesehen
⬤ Schlechte Übersetzung in das Kindle-Format
⬤ Erfordert eine konzentrierte Denkweise, um es zu verstehen
⬤ Einige Leser hatten beschädigte Exemplare.
(basierend auf 44 Leserbewertungen)
Speculative Everything: Design, Fiction, and Social Dreaming
Wie man Design als Werkzeug einsetzt, um nicht nur Dinge, sondern auch Ideen zu entwerfen, um über mögliche Zukünfte zu spekulieren.
Heutzutage konzentrieren sich Designer oft darauf, Technologie einfach zu benutzen, sexy und konsumierbar zu machen. In Speculative Everything schlagen Anthony Dunne und Fiona Raby eine Art von Design vor, das nicht nur zur Gestaltung von Dingen, sondern auch von Ideen eingesetzt wird. Für sie ist Design ein Mittel, um darüber zu spekulieren, wie die Dinge sein könnten - um sich mögliche Zukünfte vorzustellen. Dabei geht es nicht um die übliche Art der Vorhersage oder Prognose, um das Aufspüren von Trends und die Extrapolation; diese Art von Vorhersagen hat sich immer wieder als falsch erwiesen. Stattdessen stellen Dunne und Raby „Was wäre wenn“-Fragen, die eine Debatte und Diskussion über die Art von Zukunft eröffnen sollen, die die Menschen wollen (und die sie nicht wollen).
Speculative Everything bietet einen Streifzug durch eine aufstrebende kulturelle Landschaft von Designideen, Idealen und Ansätzen. Dunne und Raby zitieren Beispiele aus ihrem eigenen Design und ihrer Lehre sowie aus anderen Projekten der bildenden Kunst, des Designs, der Architektur, des Films und der Fotografie. Sie beziehen sich auch auf die Zukunftsforschung, die politische Theorie, die Philosophie der Technologie und die literarische Fiktion. Sie zeigen uns zum Beispiel Ideen für ein Solarküchen-Restaurant, eine Fliegenpapier-Roboteruhr, eine Menstruationsmaschine, einen Cloud-Seeding-Truck, einen Phantom-Empfangsrekorder und Geräte für die Nahrungssuche, die die Werkzeuge der synthetischen Biologie nutzen. Dunne und Raby sind der Meinung, dass die Realität formbarer wird, wenn wir mehr spekulieren - über alles -. Die Ideen, die durch spekulatives Design freigesetzt werden, erhöhen die Chancen, eine wünschenswerte Zukunft zu erreichen.