
Sports Law in Austria
Abgeleitet aus der renommierten, mehrbändigen International Encyclopaedia of Laws, befasst sich diese praktische Analyse des Sportrechts in Österreich mit der Regulierung der sportlichen Aktivität sowohl durch öffentliche Behörden als auch durch private Sportorganisationen. Die zunehmende Internationalisierung des Sports erhöht zwangsläufig das Gewicht der globalen Regulierung, dennoch unterhält jedes Land sein eigenes Sportrechtssystem und seine eigenen nationalen und lokalen Sportorganisationen. Das Sportrecht auf nationaler oder organisatorischer Ebene gewinnt daher in der Rechtsvergleichung zunehmend an Bedeutung.
Das Buch beschreibt und diskutiert sowohl staatlich geschaffene Regeln als auch die autonome Selbstregulierung in Bezug auf die verschiedenen wirtschaftlichen, sozialen, kommerziellen, kulturellen und politischen Aspekte sportlicher Aktivitäten. Die Selbstregulierung manifestiert sich in Form von Satzungen und umfasst organisatorische Bestimmungen, Disziplinarregeln und Spielregeln. Der Trend zu mehr Professionalität im Sport und die wachsende wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bedeutung des Sports haben jedoch dazu geführt, dass man sich zunehmend auf gesetzliche Vorschriften stützt, die von den Behörden erlassen werden. Diese Form der Regulierung findet sich in einer Vielzahl von Rechtsbereichen, darunter Strafrecht, Arbeitsrecht, Handelsrecht, Steuerrecht, Wettbewerbsrecht und Deliktsrecht, und kann je nach Sportart oder -sektor variieren. In diesem doppelten und sich überschneidenden Kontext werden so viel diskutierte Aspekte wie Doping, Sponsoring und Medien sowie die Verantwortung für Verletzungen rechtlich bewertet.
Diese Monographie füllt eine Lücke in der juristischen Literatur, indem sie Akademikern, Praktikern, Sportorganisationen und politischen Entscheidungsträgern Zugang zum Sportrecht auf dieser speziellen Ebene verschafft. Anwälte, die Parteien mit Interessen in Österreich vertreten, werden diesen sehr nützlichen Leitfaden begrüßen, und Akademiker und Forscher werden seinen Wert für das Studium des vergleichenden Sportrechts zu schätzen wissen.