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Language, Land and Belonging: Poetic Inquiries
Dieser Band greift Themen des 7. Internationalen Symposiums für Poetische Forschung (ISPI) auf, das die Teilnehmer dazu einlud, über die Erklärung der Vereinten Nationen von 2019 zum Internationalen Jahr der indigenen Sprachen nachzudenken. In dieser referierten Sammlung nutzen indigene und nicht-indigene Autoren poetische Untersuchungen, um die Bedeutung ihrer angestammten Sprachen und Länder zu erforschen und die indigenen Sprachen und Völker der Länder, in denen sie leben, zu berücksichtigen.
In verschiedenen globalen Kontexten untersuchen die Dichter-Forscher die Wechselwirkungen zwischen ihren Sprachen, ihrem Land und ihrem Zugehörigkeitsgefühl. Sie bieten ein relationales Verständnis von ihrer Umwelt und ihren Gemeinschaften und artikulieren ihre Verpflichtungen gegenüber diesen. Durch Geschichten über den gemeinsamen Schmerz und die Erneuerung der Generationen nimmt jeder Autor den Leser mit in seine Welt des Lernens und des Wachstums. Sie tun dies durch Diskurse über Zugehörigkeit und relationale Verantwortung, die sie an einen Ort, eine Genealogie, binden.
Als Studienmethode, die Poesie in die akademische Forschung einbezieht, befasst sich die poetische Untersuchung mit Besonderheit, Komplexität und Transformationen. Sie macht die Forschung lebendiger und anschaulicher und lädt die Forscher dazu ein, das Wissen, das sie suchen, durch einen kontinuierlichen Prozess des Hinterfragens, des Willkommenheißens und des Bewusstwerdens zu untersuchen und sich damit auseinanderzusetzen. In diesem Band trägt die poetische Untersuchung dazu bei, Sprachen und Geschichten zu würdigen, die als selbstverständlich angesehen werden; sie ermöglicht es, zurückzublicken, um die Gegenwart und ihre Unzulänglichkeiten zu überprüfen, neu zu definieren und ihr einen Sinn zu geben, während man sich eine andere Zukunft ausmalt. Dieses Werk versucht, durch poetische Untersuchungen die Weisheit der Sprache, des Landes und der Zugehörigkeit wiederzugewinnen.